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The Little Magazine in Contemporary America
Kleine Zeitschriften haben oft die besten neuen Autoren Amerikas hervorgebracht. Historisch gesehen haben diese idiosynkratischen Zeitschriften mit kleiner Auflage die doppelte Funktion, die Avantgarde des literarischen Ausdrucks zu repräsentieren und gleichzeitig vielen aufstrebenden Schriftstellern zu helfen, sich zu etablieren. Obwohl der technologische Wandel und die immer härter werdenden finanziellen Realitäten des Verlagswesens in den letzten drei Jahrzehnten die kleinen Zeitschriften an den Rand des Aussterbens gebracht zu haben scheinen, ist ihre Geschichte weitaus komplizierter.
In dieser Sammlung versammeln Ian Morris und Joanne Diaz die Überlegungen von dreiundzwanzig prominenten Herausgebern, deren kleine Zeitschriften in den letzten fünfunddreißig Jahren floriert haben. Die Beiträge heben die Kreativität und Innovation hervor, die dieses vielfältige und nach wie vor lebendige Medium antreibt, und geben Einblicke in die Art und Weise, wie ihre Publikationen manchmal erfolgreich waren, manchmal widerwillig eingestellt wurden, vor allem aber, wie sie sich weiterentwickelt und durchgesetzt haben. Weitere Themen sind die Rolle kleiner Zeitschriften bei der Förderung der Arbeit und der Anliegen von Minderheiten und Schriftstellerinnen, die Rolle der Universitäten bei der Unterstützung und Gestaltung kleiner Zeitschriften sowie die Online- und Offline-Zukunft dieser Publikationen.
Ausgewählte Mitwirkende.
Betsy Sussler, BOMB; Lee Gutkind, Creative Nonfiction; Bruce Andrews, L=A=N=G=U=A=G=E; Dave Eggers, McSweeney's; Keith Gessen, n+1; Don Share, P oetry; Jane Friedman, VQR; Amy Hoffman, Women's Review of Books; und weitere.