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Sixties Legacy: A History of the Public Alternative Schools Movement, 1967-2001
In den soziokulturellen Turbulenzen der späten 1960er Jahre entstand eine Bewegung, die Alternativen zur herkömmlichen Schulbildung schaffen und das öffentliche Bildungswesen durch die Wahlfreiheit der Eltern demokratisieren wollte.
Diese erste detaillierte Geschichte der öffentlichen Alternativschulbewegung zeigt ihre Verbindungen zu progressiver Bildungstheorie und -praxis auf, beschreibt die Einflüsse der humanistischen Psychologie und der radikalen Kritik der 60er Jahre auf die frühen Alternativpädagogen und erklärt die Auswirkungen der Bewegung auf das Bildungssystem. Die Bewegung hat nicht nur die Schulwahl in der Sprache des öffentlichen Bildungswesens verankert, sondern auch viele Beispiele für Schulen hervorgebracht, die als demokratische Gemeinschaften funktionieren, und wesentlich zur Reformidee des schulischen Managements beigetragen.
Die Bewegung hat auch viel dazu beigetragen, Pädagogen, Eltern und politische Entscheidungsträger über die Vorteile einer kleinen Schulgröße für das Lernen der Schüler, die Qualität der zwischenmenschlichen Beziehungen in der Schule und das Schulleben im Allgemeinen zu informieren. Einst als marginale Ansammlung von kleinen Bildungsexperimenten betrachtet, hat sich die Bewegung als avantgardistische Kraft im amerikanischen Bildungswesen erwiesen.