Bewertung:

In dem Buch werden die Versprechen und Herausforderungen der Demokratie erörtert, wobei die Ideale der Selbstverwaltung, Gleichheit und Freiheit im Vordergrund stehen. Es behandelt aktuelle Themen wie sozioökonomische Ungleichheit, unzureichende politische Beteiligung, Rechenschaftspflicht der Regierung und das Gleichgewicht zwischen Ordnung und individuellen Freiheiten. Der Autor untersucht auch die Rolle des Volkes in der Selbstverwaltung und die Auswirkungen der politischen Repräsentation, wobei er die Grenzen der demokratischen Systeme anerkennt.
Vorteile:Das Buch bietet einen umfassenden Überblick über die Ideale und Herausforderungen der Demokratie. Es unterstreicht die Bedeutung einer effektiven politischen Beteiligung und Vertretung und betont die Notwendigkeit der Gleichheit in Entscheidungsprozessen. Die Diskussion über den Einfluss von Geld in der Politik vertieft die Analyse der demokratischen Integrität.
Nachteile:Der Autor räumt ein, dass die Demokratie ihre Grenzen hat und die Ideale, die sie verspricht, möglicherweise nicht vollständig verwirklicht. Die Darstellung der Demokratie als potenzielle „Tyrannei der Vielen“ kann zu Zynismus führen. Einige Leser könnten den Text aufgrund seines philosophischen Charakters als dicht und anspruchsvoll empfinden.
(basierend auf 1 Leserbewertungen)
Democracy and the Limits of Self-Government
Die politischen Institutionen, in denen wir heute leben, haben sich aus einer revolutionären Idee entwickelt, die die Welt in der zweiten Hälfte des achtzehnten Jahrhunderts erschütterte: dass ein Volk sich selbst regieren sollte. Doch wenn wir die heutigen Demokratien an den Idealen der Selbstverwaltung, Gleichheit und Freiheit messen, stellen wir fest, dass die Demokratie nicht das ist, was sie sich erträumt hat.
Dieses Buch befasst sich mit zentralen Fragen der Demokratietheorie, indem es die Ursachen der weit verbreiteten Unzufriedenheit mit Demokratien in aller Welt analysiert. Unter Berücksichtigung historischer und länderübergreifender Unterschiede liegt der Schwerpunkt auf den allgemeinen Grenzen der Demokratie bei der Förderung von Gleichheit, effektiver Beteiligung, Kontrolle der Regierungen durch die Bürger und Freiheit.
Die Schlussfolgerung ist, dass diese Unzufriedenheit zwar zum Teil gute Gründe hat, zum Teil aber auch auf einem falschen Verständnis der Funktionsweise der Demokratie beruht. Daher zeigt die Analyse zwar die Grenzen der Demokratie auf, weist aber auch Wege für machbare Reformen.