Bewertung:

Die Rezensionen zu „Der Mann der Gefühle“ von Javier Marias zeigen ein gemischtes Bild des Romans, in dem die Komplexität von Liebe und Erinnerung sowie Marias' unverwechselbarer Prosastil hervorgehoben werden. Während einige Leser das Buch als aufschlussreich und nachdenklich empfanden, kritisierten andere, dass es weniger tiefgründig sei als seine späteren Werke oder dass die Erzählung zu mäandern scheine.
Vorteile:** Tiefgründige Erforschung von Themen wie Liebe, Erinnerung und die Überschneidung von Träumen und Realität. ** Nachdenklicher und zum Nachdenken anregender Schreibstil mit einer einzigartigen Erzählweise. ** Gut übersetzte und fesselnde Charakterentwicklung. ** Bietet eine faszinierende Prämisse, die das Interesse des Lesers trotz eines Mangels an traditioneller Handlung aufrecht erhält.
Nachteile:** Nicht der beste Einstieg in das Werk von Javier Marias; manche meinen, es fehle ihm die Tiefe seiner späteren Werke. ** Das Tempo kann langsam sein, mit langen, komplexen Sätzen, die einige Leser abschrecken könnten. ** Bestimmte Charaktere und Handlungselemente bleiben zweideutig, was diejenigen, die eine Auflösung suchen, frustrieren könnte. ** Einige Rezensenten fanden den Roman glanzlos oder übermäßig kompliziert, ohne wesentliche Belohnungen.
(basierend auf 11 Leserbewertungen)
Man of Feeling
Auf einer Zugreise von Paris nach Madrid wird ein junger Opernsänger von den Personen in seinem Abteil fasziniert: einem Geschäftsmann mittleren Alters, seiner verführerischen Frau und ihrem männlichen Reisebegleiter.
Schon bald wird sich sein Leben, das von ständigem Reisen, Luxushotels, Proben und Auftritten geprägt ist, mit diesen drei Menschen verstricken.