Bewertung:

In dem Buch geht es um einen Geist namens Simon, der das Leben eines neuen Paares in seinem ehemaligen Haus beobachtet und dabei über sein eigenes Leben und seine Ehe nachdenkt. In dem Buch werden Themen wie Liebe, Verlust und die Verbindungen zwischen Menschen miteinander verwoben, während ein Detektiv nach einem vermissten Kind sucht. Während viele die Entwicklung der Charaktere und die Themen des Buches als angenehm empfanden, bemängelten einige das Tempo und die enttäuschende Abweichung von den früheren Werken des Autors.
Vorteile:Gut geschrieben, mit guter Charakterentwicklung, interessanten Themen über Beziehungen und das Leben, anschaulichen Beschreibungen von Vermont und einer einzigartigen Erzählperspektive des Geistes. Viele Leser fanden das Buch fesselnd, charmant und zum Nachdenken anregend.
Nachteile:Einige Leserinnen und Leser waren enttäuscht vom Tempo des Buches, das sie manchmal als langsam und abgehackt empfanden, vor allem wegen der übermäßigen Rückblenden. Andere waren der Meinung, das Buch entspreche nicht den Standards der früheren Werke des Autors, da ihm die fesselnden Elemente fehlten, die sie zu seinen früheren Romanen hingezogen hatten.
(basierend auf 41 Leserbewertungen)
The Ghost Clause
Der für den National Book Award nominierte Howard Norman liefert einen weiteren "provokanten... eindringlichen "* Roman, der diesmal in einem Dorf in Vermont spielt und in dem es um ein vermisstes Kind, einen frisch verheirateten Privatdetektiv und einen sehr glaubwürdigen Geist geht.
*Janet Maslin, New York Times
Simon Inescort ist in seiner Ehe nicht mehr körperlich anwesend. Es ist mehrere Monate her, dass er auf einer Fähre nach Nova Scotia über die Reling kippte, ein schwerer Herzinfarkt war schuld daran. Simons Witwe, Lorca Pell, hat ihr Farmhaus an das frisch verheiratete Ehepaar Zachary und Muriel verkauft - nachdem sie aufgedeckt hatte, dass die Urkunde eine Geisterklausel" enthält, eine in Vermont durchaus übliche Klausel, die eine Rückerstattung vorsieht, wenn sich ein kürzlich erworbenes Haus als heimgesucht herausstellt.
Simon fühlt sich in der Tat immer noch zu Hause: "Jeden wachen Moment bin ich erstaunt, dass ich überhaupt ein Bewusstsein habe... Wie soll ich mich jetzt nennen, ein Wiedergänger? "Er verbringt viel Zeit damit, seine Ehe im Geiste noch einmal abzuspielen, wie in einer ergreifenden Filmsequenz, und beobachtet dabei gelegentlich auch die neuen Hausbesitzer. Doch schon bald bedroht ein vermisstes Kind, ein elfjähriges Kind aus der Gegend, das häusliche Gleichgewicht, und Zachary, ein junger Privatdetektiv der Green Mountain Agency, wird mit dem Fall betraut.
Die Geisterklausel ist ein herzzerreißendes, bejahendes Porträt zweier Ehen - die eine im Nachleben, die andere neu und erotisch aufgeladen - und des Dorflebens in Vermont, das sie aufrechterhält und wiederherstellt.