Bewertung:

Das Buch „Was der Tochter bleibt“ von Howard Norman ist eine ungewöhnliche und eindringliche Geschichte, die viele Leser anspricht, insbesondere diejenigen, die mit der ostkanadischen Kultur vertraut sind. Es behandelt Themen wie Liebe, Verlust und familiäre Beziehungen vor dem Hintergrund einer Tragödie. Viele finden das Buch wunderschön geschrieben und fesselnd, während andere das Gefühl haben, mit den Figuren nichts anfangen zu können und mit der Auflösung der Handlung unzufrieden sind.
Vorteile:Die Leser loben das Buch für seine schöne Prosa, die lebendige Erzählweise, die glaubwürdigen Charaktere und die Auseinandersetzung mit komplexen Themen. Viele betonen die emotionale Tiefe der Erzählung und die Fähigkeit, starke Gefühle hervorzurufen. Das Buch wird als eine lohnende Lektüre angesehen, die verschiedene Bedeutungen und Einsichten in verschiedenen Lebensabschnitten bietet.
Nachteile:Ein Teil der Leser war von den Charakteren enttäuscht, fand sie unsympathisch oder die Handlung nicht schlüssig. Einige kritisierten das abrupte Ende und das Tempo des Buches, da es zu langsam sei und sie unbefriedigt zurücklasse. Darüber hinaus merkten einige Leser an, dass das Buch nur für diejenigen interessant sein könnte, die Normans Stil oder den spezifischen kulturellen Kontext zu schätzen wissen.
(basierend auf 73 Leserbewertungen)
What Is Left the Daughter
Howard Norman, der weithin als einer der besten Romanautoren des Landes gilt, kehrt in dieser erotisch aufgeladenen und moralisch komplexen Geschichte auf das fesselnde fiktionale Terrain seiner wichtigsten Bücher zurück - The Bird Artist, The Museum Guard und The Haunting of L -.
Der siebzehnjährige Wyatt Hillyer wird plötzlich zum Waisenkind, als seine Eltern im Abstand von wenigen Stunden von zwei verschiedenen Brücken springen - das Ergebnis ihrer unterschiedlichen Beziehungen zu derselben attraktiven Nachbarin, einer Telefonistin aus Halifax und aufstrebenden Schauspielerin. Die Selbstmorde veranlassen Wyatt, in die Kleinstadt Middle Economy zu ziehen, um dort bei seinem Onkel, seiner Tante und seiner hinreißenden Cousine Tilda zu leben.
Der deutsche Student Hans Mohring, der nur einen Schulranzen bei sich trägt, setzt die Kette von lebensverändernden Leidenschaften und die Perfidie der Kriegszeit in Gang, die den Kern des Romans ausmachen. Tatsächliche historische Ereignisse - darunter die Versenkung der Fähre Caribou zwischen Neuschottland und Neufundland durch ein deutsches U-Boot, auf der Tante Constance Hillyer unterwegs sein könnte oder auch nicht - verleihen Normans unheimlich vielschichtiger Geschichte eine intensive erzählerische Kraft.
Wyatts Bericht über die - nicht zuletzt für ihn - erstaunlichen Ereignisse, die zur Zeugung einer geliebten Tochter führten, kommt einundzwanzig Jahre später heraus. Es ist ein Geständnis, das zutiefst von den Geheimnissen des menschlichen Charakters in Kriegszeiten erzählt und sich mit Verzweiflung und Hoffnung an ein einziges Publikum richtet.
Ein zutiefst ergreifender Roman. Dies ist Howard Norman in seiner besten Form.