Bewertung:

Das Buch „The Violent Bear It Away“ von Flannery O'Connor erhält gemischte Kritiken, die seine Komplexität und die darin behandelten Themen hervorheben. Die Leser beschreiben es als eine bizarre Mischung aus Humor und Horror, und sie schätzen die Tiefe, mit der Moral und Spiritualität erforscht werden. Die Charaktere werden oft als unsympathisch oder verstörend empfunden, was zu einem anspruchsvollen, aber zum Nachdenken anregenden Leseerlebnis beiträgt. Einige fanden O'Connors Schreibstil schön, während andere ihn als schwierig oder verwirrend empfanden.
Vorteile:⬤ Nachdenklich stimmend und aufschlussreich, zwingt es den Leser, tief über Themen der Moral und Spiritualität nachzudenken.
⬤ Einzigartige Mischung aus Humor, Horror und Hoffnung, die ein starkes Leseerlebnis schafft.
⬤ Wunderschöner Schreibstil und lebendige Bildsprache.
⬤ Komplexe Charaktere und reiche Symbolik, die zu vielfältigen Interpretationen einladen.
⬤ Fesselnde und fesselnde Erzählung, die den Leser auch nach dem Lesen nicht loslässt.
⬤ Viele Charaktere sind unsympathisch oder beunruhigend, so dass es schwer ist, sich mit ihnen zu identifizieren.
⬤ Einige Leser fanden die Struktur der Handlung verwirrend und hatten das Gefühl, dass sie in mehrere Richtungen geht.
⬤ Das Buch wird als beunruhigend und düster beschrieben, was nicht alle Leser anspricht.
⬤ Es ist keine leichte oder entspannende Lektüre und erfordert oft konzentrierte Aufmerksamkeit.
⬤ Einige waren der Meinung, dass es im Vergleich zu O'Connors anderen Werken weniger erfolgreich war.
(basierend auf 103 Leserbewertungen)
The Violent Bear It Away
Ein brillanter, innovativer Roman, der scharfsinnig darauf achtet, wo das Heilige lebt - und wo es nicht lebt.
Der 1960 erstmals veröffentlichte Roman The Violent Bear It Away ist ein Meilenstein der amerikanischen Literatur - ein düsteres und fesselndes Beispiel für die gotische Sensibilität und die erfrischende satirische Stimme, die in Flannery O'Connors Werk vereint sind.
In diesem zweiten Roman von O'Connor widersetzen sich der Waisenjunge Francis Marion Tarwater und sein Cousin, der Lehrer Rayber, der Prophezeiung ihres verstorbenen Onkels, dass Tarwater ein Prophet werden und Raybers jungen Sohn Bishop taufen wird. Es kommt zu einer Reihe von Kämpfen, bei denen Tarwater einen inneren Kampf gegen seinen angeborenen Glauben und die Stimmen, die ihn zum Propheten machen, führt, während Rayber versucht, Tarwater in eine „vernünftige“ moderne Welt zu ziehen. Beide ringen mit dem Erbe ihres toten Verwandten und erheben Anspruch auf Bishops Seele. All dies beobachtet O'Connor mit einer erstaunlichen Kombination aus Ironie und Mitgefühl, Humor und Pathos.