Bewertung:

Die Rezensionen von Flannery O'Connors Kurzgeschichtensammlung „A Good Man is Hard to Find“ zeigen eine komplexe Meinungslandschaft. Viele Rezensenten schätzen O'Connors Meisterschaft in der Charakterentwicklung und ihre Fähigkeit, die groteske und moralisch fehlerhafte Natur ihrer Figuren darzustellen. Die Leser empfinden die Geschichten jedoch oft als beunruhigend oder herausfordernd, was zu gemischten Gefühlen hinsichtlich des Vergnügens und des Respekts für ihr Handwerk führt. Themen wie Erlösung, menschliches Versagen und Elemente der Südstaaten-Gotik schwingen in allen Geschichten mit, aber die Groteske der Figuren kann für manche abschreckend wirken. Außerdem wurden technische Probleme mit der Kindle-Ausgabe kritisiert.
Vorteile:⬤ Starke Charakterentwicklung und komplizierte Erzählweise.
⬤ Erfasst die Komplexität des Lebens im Süden, die Heuchelei und die menschliche Natur.
⬤ Setzt sich tiefgründig mit religiösen Themen und moralischen Fragen auseinander.
⬤ Einige Rezensenten finden es humorvoll und intellektuell anregend.
⬤ Gilt als Klassiker der amerikanischen Literatur mit bedeutenden literarischen Verdiensten.
⬤ Die Charaktere sind oft grotesk und moralisch zweideutig, was abschreckend wirken kann.
⬤ Vielen Lesern fällt es schwer, die Geschichten zu genießen, obwohl sie O'Connors Fähigkeiten respektieren.
⬤ Die Kindle-Ausgabe ist schlecht redigiert und enthält viele grammatikalische und Formatierungsfehler, die das Leseerlebnis beeinträchtigen.
⬤ Manche finden die Erzählungen rätselhaft oder anstrengend zu verstehen, besonders im Zusammenhang mit O'Connors Themen.
(basierend auf 267 Leserbewertungen)
A Good Man Is Hard to Find and Other Stories
Eine unverzichtbare Sammlung klassischer Geschichten, die Flannery O'Connors Ruf als amerikanische Meisterin der Belletristik begründete - jetzt mit einer neuen Einleitung der New York Times-Bestsellerautorin Lauren Groff 1955 beanspruchte Flannery O'Connor mit der Titelgeschichte und anderen in dieser kritischen Ausgabe fest ihren Platz als eine der originellsten und provokativsten Schriftstellerinnen ihrer Generation.
Diese Geschichten stehen in der Tradition der Südstaaten-Gotik, die zum Synonym für ihren Namen wurde, und zeigen O'Connors einzigartige Sicht des Lebens - durchdrungen von religiöser Symbolik, heimgesucht von apokalyptischen Möglichkeiten, getragen von der tragischen Komik menschlichen Verhaltens, konfrontiert mit der Notwendigkeit der Erlösung. Diese klassischen Geschichten - darunter "The Life You Save May Be Your Own", "Good Country People" und "The Displaced Person" - werden künftige Generationen von Fans begeistern und bestehende Leser daran erinnern, warum sie eine Meisterin der Kurzgeschichte ist.