Bewertung:

Flannery O'Connors Sammlung „A Good Man is Hard to Find“ (Ein guter Mann ist schwer zu finden) zeigt ihre Meisterschaft im Genre der Südstaaten-Gotik durch die Darstellung grotesker Charaktere und Themen wie moralisches Versagen und Wiedergutmachung. Während viele Leser ihr schriftstellerisches Können und die Tiefe ihrer Themen bewundern, sind die Reaktionen auf den Genuss und den Wiedererkennungswert gemischt. Einige schätzen den schwarzen Humor und die Komplexität der Kurzgeschichten, während andere sie aufgrund der moralisch zweideutigen Charaktere und der düsteren Themen als nicht nachvollziehbar oder beunruhigend empfinden.
Vorteile:⬤ Der Schreibstil wird wegen seines Könnens und seiner Tiefe hoch geschätzt
⬤ Die Charaktere sind lebendig gezeichnet und spiegeln die Komplexität der menschlichen Natur wider
⬤ Themen wie Erlösung und spiritueller Kampf regen zum Nachdenken an
⬤ Dunkler Humor und Ironie verleihen der Erzählung zusätzliche Facetten
⬤ Die Sammlung gilt als bedeutender Beitrag zur amerikanischen Literatur und zum Southern Gothic.
⬤ Viele Charaktere werden als grotesk und unsympathisch dargestellt, was es einigen Lesern schwer macht, sich mit ihnen zu identifizieren oder mit ihnen mitzufühlen
⬤ die düsteren Themen können erschreckend und beunruhigend sein
⬤ einige Leser finden die Geschichten herausfordernd oder verwirrend
⬤ einige Ausgaben leiden unter mangelhaftem Korrekturlesen und Bearbeitungsfehlern, was das Leseerlebnis beeinträchtigt.
(basierend auf 267 Leserbewertungen)
A Good Man Is Hard to Find and Other Stories
Die Sammlung, die O'Connors Ruf als einer der amerikanischen Meister der Kurzgeschichte begründete.
Der Band enthält die berühmte Titelgeschichte, eine Erzählung über den mörderischen Flüchtling The Misfit, sowie "The Displaced Person" und acht weitere Geschichten.