Bewertung:

Flannery O'Connors „Kluges Blut“ ist ein düsterer und komplexer Roman, in dem Themen wie Glaube, Nihilismus und die conditio humana anhand grotesker Figuren im Südamerika der Nachkriegszeit erforscht werden. Der Protagonist Hazel Motes kämpft mit seiner Ablehnung Gottes und wird dabei in eine verdrehte und absurde Realität hineingezogen, die sowohl Humor als auch Unbehagen hervorruft.
Vorteile:Das Buch wird für seinen außergewöhnlichen Stil, seine Tiefe und die lebendige Darstellung der Charaktere gelobt. Leser heben oft O'Connors Fähigkeit hervor, komplexe, moralisch fehlerhafte Charaktere zu erschaffen, und ihre Auseinandersetzung mit tiefgründigen Themen wie Gnade, Erlösung und existenzielle Kämpfe. Viele Rezensenten loben den schwarzen Humor und die satirischen Elemente sowie den zum Nachdenken anregenden Charakter der Geschichte.
Nachteile:Einige Leser fanden das Buch unzusammenhängend, verstörend und ohne sympathische Charaktere. Die surrealen und grotesken Elemente mögen nicht jedem gefallen, und einige Kritiker meinen, die Erzählung wirke eher wie eine Sammlung lose miteinander verbundener Geschichten als ein zusammenhängender Roman. In einigen Rezensionen wird erwähnt, dass man sich aufgrund der nihilistischen Züge der Figuren, insbesondere des Protagonisten, nur schwer mit ihnen identifizieren kann.
(basierend auf 278 Leserbewertungen)
Wise Blood
Wise Blood, der erste Roman von Flannery O'Connor, ist die Geschichte von Hazel Motes, die nach ihrer Entlassung aus dem Militärdienst in den evangelikalen Süden zurückkehrt.