Bewertung:

In den Kritiken zu „All's Well That Ends Well“ wird das Stück als eine „Problemkomödie“ betrachtet, die konventionelle Vorstellungen von Liebe und Moral in Frage stellt. Im Mittelpunkt der Erzählung steht die schwierige Romanze zwischen Helena und Bertram, die von Themen wie Betrug und Manipulation geprägt ist und die Frage aufwirft, ob ihre letztendliche Verbindung wirklich ein Happy End ist oder eher auf einem wackeligen Fundament steht. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet, und das Stück wirft wichtige ethische Fragen auf, auch wenn einige Kritiker der Meinung sind, dass es den Charme und die Tiefe von Shakespeares populäreren Werken vermissen lässt.
Vorteile:Das Stück zeichnet sich durch eine reiche Charakterentwicklung aus, insbesondere bei den Figuren Helena, Bertram und der Gräfin von Rousillon. Die in der Erzählung behandelten Themen, wie die Natur der Liebe und die Folgen des Betrugs, regen zum Nachdenken an. Die Pelican Shakespeare Edition wird für ihre aufschlussreiche Einführung gelobt. Die Komplexität der Figuren und die Erforschung ihrer moralischen Ambivalenzen verleihen dem Stück Tiefe.
Nachteile:Viele Rezensenten finden das Stück unoriginell und es fehlt ihm an einprägsamen Zeilen oder unterhaltsamen Inhalten, was dazu führt, dass es als eines von Shakespeares schwächeren Werken angesehen wird. Die Prämisse um Helenas Anziehung zu Bertram wird als fragwürdig und problematisch angesehen. Einige berichten von Problemen mit der Formatierung der Kindle-Ausgabe, die ihr Leseerlebnis beeinträchtigt. Das Stück ist historisch gesehen weniger populär und wird weniger häufig aufgeführt als andere Shakespeare-Werke.
(basierend auf 5 Leserbewertungen)
All's Well That Ends Well
Die gefeierte Pelican Shakespeare-Reihe, herausgegeben von A. R.
Braunmuller und Stephen Orgel Die legendäre Pelican Shakespeare-Reihe bietet maßgebliche und sorgfältig recherchierte Texte, gepaart mit wissenschaftlichen Beiträgen renommierter Shakespeare-Experten. Jedes Buch enthält einen Essay über die Theaterwelt zur Zeit Shakespeares, eine Einführung in das jeweilige Stück und eine ausführliche Erläuterung des verwendeten Textes. Diese leicht zu lesenden Ausgaben wurden von den Herausgebern Stephen Orgel und A.
R. Braunmuller aktualisiert und berücksichtigen mehr als dreißig Jahre Shakespeare-Forschung seit dem Erscheinen der ursprünglichen, von Alfred Harbage herausgegebenen Reihe zwischen 1956 und 1967.
Mit den maßgeblichen Texten und erhellenden Essays wird der Pelican Shakespeare für viele Jahre eine geschätzte Quelle für Studenten, Lehrer und Theaterfachleute bleiben. Seit mehr als siebzig Jahren ist Penguin der führende Verlag für klassische Literatur in der englischsprachigen Welt.
Mit mehr als 1.700 Titeln bietet Penguin Classics ein globales Bücherregal mit den besten Werken der Geschichte, der verschiedenen Genres und Disziplinen. Die Leser vertrauen darauf, dass die Reihe maßgebliche Texte bietet, die durch Einführungen und Anmerkungen von angesehenen Wissenschaftlern und zeitgenössischen Autoren sowie durch aktuelle Übersetzungen von preisgekrönten Übersetzern ergänzt werden.