Bewertung:

Benutzerrezensionen zu „Richard III“ heben es als klassisches Shakespeare-Stück hervor, das sich durch seine chaotische Erzählung, fesselnde Charaktere, insbesondere die Titelfigur, und seine Mischung aus Humor und Tragödie auszeichnet. Viele halten es für eine ausgezeichnete Studienausgabe, obwohl einige die Komplexität und chaotische Darstellung kritisieren. Die Themen des Stücks - Ehrgeiz, Schicksal, freier Wille und das Wesen der Tyrannei - finden bei den Lesern großen Anklang, während die Qualität bestimmter Ausgaben (insbesondere von E-Books) für einige ein Grund zur Unzufriedenheit gewesen ist.
Vorteile:⬤ Hervorragende Einleitung und erklärende Anmerkungen, die das Verständnis erleichtern.
⬤ Einprägsame Szenen und starke Charakterisierungen, insbesondere von Richard III.
⬤ Humorvolle Elemente inmitten der Tragödie bereichern das Leseerlebnis.
⬤ Gilt als eines der besten Stücke Shakespeares und ist bei vielen Lesern beliebt.
⬤ Reich an historischem Kontext, der eine tiefere Analyse und Würdigung ermöglicht.
⬤ Komplexe und chaotische Erzählung kann Neulinge ohne historisches Hintergrundwissen überfordern.
⬤ Einige Ausgaben werden wegen Formatierungsproblemen kritisiert, insbesondere E-Books, die nicht lesbar sind.
⬤ Einführungen in einigen Ausgaben werden als zu akademisch für allgemeine Leser angesehen.
⬤ Bestimmte Aufführungen und Aufnahmen sind schwer zu finden oder nur in veralteten Formaten erhältlich.
(basierend auf 20 Leserbewertungen)
King Richard III
GLOUCESTER.
Jetzt ist der Winter unserer Unzufriedenheit durch die Sonne von York zum glorreichen Sommer geworden. Und alle Wolken, die unser Haus bedrückten, In den tiefen Schoß des Ozeans begraben.
Nun sind unsere Brauen mit Siegeskränzen gebunden. Unsere zerschundenen Arme als Monumente aufgehängt. Unser strenges Alarum hat sich in fröhliche Versammlungen verwandelt, unsere furchtbaren Märsche in freudige Takte.
Der grimmige Krieg hat seine faltige Stirn geglättet, und statt auf stachelbewehrte Rösser zu steigen, um die Seelen der furchtsamen Gegner zu erschrecken, hüpft er nun flink in eines Fräuleins Kammer zum lasziven Gefallen einer Laute. Doch ich, der ich nicht für sportliche Streiche geschaffen bin, noch um einen verliebten Blick zu werben, ich, der ich grob gestampft bin und der Liebe Majestät will, um vor einer lüsternen, taumelnden Nymphe zu stolzieren.