
Memoirs of Casanova Volume XII
Die Memoiren des Casanova (1792) sind die Autobiographie des italienischen Abenteurers und Lebemanns Giacomo Casanova. Die am Ende seines Lebens geschriebenen Memoiren fangen die Erlebnisse einer der berüchtigtsten Persönlichkeiten Europas ein, eines Mannes, dessen Eskapaden als Glücksspieler, Frauenheld und Gesellschafter nur noch von seiner einzigartigen Gabe übertroffen werden, sie mit der Welt zu teilen.
Mehr als jeder andere Mann versuchte Casanova, die Lehren der Aufklärung auf die Ebene des täglichen Lebens zu übertragen, was im ersten Satz seiner Memoiren perfekt zum Ausdruck kommt: "Ich beginne mit diesem Geständnis: Alles, was ich im Laufe meines Lebens getan habe, sei es gut oder böse, habe ich aus freien Stücken getan. Ich bin ein freier Mann." In Band XII der Memoiren von Casanova ist Giacomo Casanova wieder in Paris. Dank seines ausgeprägten Witzes und seiner Fähigkeit, Verbindungen zu knüpfen, hat Casanova als Spion und Diplomat für die französische Regierung Erfolg.
Zu Beginn des Siebenjährigen Krieges wird er auf eine Mission nach Holland geschickt, um durch den Verkauf von verbilligten Anleihen finanzielle Unterstützung für die Staatskasse zu beschaffen. Dort erwirbt er das größte Vermögen seines Lebens und verdient genug, um eine Seidenmanufaktur zu eröffnen.
Er lehnt einen Titel und eine Rente ab, schafft es aber, seine Einnahmen durch Missmanagement, unüberlegte Investitionen und sexuelle Ungehörigkeiten zu verschleudern. Trotz seiner jüngsten Erfolgssträhne gerät der wankelmütige Casanova bald wieder in Schwierigkeiten mit dem Gesetz.
Mit einem wunderschön gestalteten Einband und einem professionell gesetzten Manuskript ist diese Ausgabe von Giacomo Casanovas Memoiren von Casanova ein Klassiker der europäischen Literatur, der für moderne Leser neu interpretiert wurde.