Bewertung:

In den Rezensionen wird „Proletarische Nächte“ von Herrn Ranciere als ein wichtiges und gut geschriebenes Buch gelobt, das eine tiefgreifende Kritik des Sozialismus liefert, indem es die Sehnsüchte der französischen Arbeiter des frühen 19. Jahrhunderts untersucht. Ranciere hebt die Diskrepanz zwischen den ursprünglichen Bestrebungen der Arbeiterklasse und dem daraus entstandenen Sozialismus hervor und präsentiert relevante Ideen für zeitgenössische Diskussionen über Klasse und sozioökonomische Dynamik.
Vorteile:⬤ Gut recherchiert und klar geschrieben
⬤ bietet einen kritischen Einblick in die Geschichte des Sozialismus
⬤ verbindet historische Ideen mit modernen Kontexten
⬤ betont die Stimmen von Arbeiterschriftstellern
⬤ ist relevant für aktuelle sozioökonomische Diskussionen über neue Klassen wie das Prekariat.
Das Buch wurde weitgehend ignoriert, was darauf hindeuten könnte, dass es dem Mainstream nicht gefällt; die Kritik am Sozialismus könnte für einige Leser kontrovers oder herausfordernd sein.
(basierend auf 3 Leserbewertungen)
Proletarian Nights: The Workers' Dream in Nineteenth-Century France
Proletarian Nights, zuvor auf Englisch als Nights of Labor veröffentlicht und eines der wichtigsten Werke von Ranci re, interpretiert die Revolution von 1830 auf dramatische Weise neu und behauptet, dass die Arbeiter nicht gegen bestimmte Härten und Bedingungen rebellierten, sondern gegen die unnachgiebige Vorbestimmung ihres Lebens.
Durch eine Untersuchung von Arbeiterzeitungen, Briefen, Zeitschriften und Arbeiterpoesie deckt Ranci die widersprüchlichen und gegensätzlichen Geschichten auf, die die Kohärenz dieser die Arbeit feiernden Erklärungen in Frage stellen. Diese aktualisierte Ausgabe enthält ein neues Vorwort des Autors, das das Werk zwanzig Jahre nach seiner ersten Veröffentlichung in Frankreich wieder aufgreift.