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Alexander Watkins Terrell: Civil War Soldier, Texas Lawmaker, American Diplomat
Jahrhunderts, vom Bürgerkrieg über die Herrschaft Kaiser Maximilians über Mexiko bis hin zum Völkermord an den Armeniern im Osmanischen Reich, stand Alexander Terrell im Mittelpunkt der Geschichte. Alexander Watkins Terrell liefert nun endlich das erste vollständige biografische Porträt dieser komplexen Figur.
Der 1827 in Virginia geborene Terrell zog 1852 nach Texas und stieg bei Ausbruch des Bürgerkriegs bis zum Rang eines konföderierten Brigadegenerals auf. Danach diente er kurz in Maximilians Armee, bevor er nach Texas zurückkehrte, wo er für vier Legislaturperioden in den Senat und drei Legislaturperioden ins Repräsentantenhaus gewählt wurde. Präsident Grover Cleveland ernannte ihn zum Minister für das Osmanische Reich und schickte ihn für vier Jahre in die Türkei und in den Nahen Osten, wo die Frage nach der Existenz von Christen in einem muslimischen Reich zu gewalttätigen Auseinandersetzungen führte. Zu seinen weiteren Errungenschaften gehörte die Ausarbeitung von Gesetzen zur Gründung der Texas Railroad Commission und zur Einrichtung des Permanent University Fund (dem Grundstein des milliardenschweren Stiftungskapitals der University of Texas).
In dieser ausgewogenen Erforschung von Terrells Leben untersucht Gould auch Terrells Ansichten über Ethnie, die Auswirkungen der Anschuldigungen wegen Feigheit im Bürgerkrieg, die ihn verfolgten, und seine spirituelle Suche jenseits der etablierten Religionen seiner Zeit. In seinem reichhaltigen und abwechslungsreichen Leben erlebte Alexander Watkins Terrell Aspekte der texanischen und amerikanischen Geschichte des 19. Jahrhunderts, deren Auswirkungen bis in die Gegenwart reichen.