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The Tale of the Heike
Die oft als "Ilias" der mittelalterlichen japanischen Literatur bezeichnete "Geschichte der Heike" ist die epische Geschichte aus dem 14. Jahrhundert über den Kampf zwischen dem Taira-Klan und dem Minamoto-Klan um die Kontrolle über Japan während des Genpei-Krieges, der von 1180 bis 1185 dauerte.
Die Geschichte wird in Episoden erzählt und war Teil einer langen mündlichen Tradition in Japan, bei der reisende Barden oder Mönche die Geschichten zu einer "Biwa", einem lautenähnlichen Instrument, vortrugen. Es wird allgemein angenommen, dass die Quelle dieser berühmten Erzählung eine Kombination aus zahlreichen Mönchen über viele Jahrzehnte hinweg war und nicht einem einzigen Autor zugeschrieben werden kann. Die zentralen Themen sind die buddhistischen Vorstellungen von Unbeständigkeit und Karma.
In eindringlicher und anschaulicher Prosa zeigt die "Geschichte der Heike", dass nichts von Dauer ist, dass die Stolzen und Mächtigen schließlich fallen und alles eines Tages zu Staub zerfällt. Es ist eine Geschichte von kriegführenden Samurais und blutigen Konflikten, aber auch eine Geschichte von Gerechtigkeit und Vergeltung, in der die Bösen und Grausamen die rechtmäßigen Konsequenzen ihres Handelns zu spüren bekommen.
Dieses unvergängliche Meisterwerk, das die japanische Kultur geprägt und unzählige Geschichten über Samurai inspiriert hat, ist ein Muss für Historiker und alle, die sich für diese ikonische Kriegertradition interessieren. Diese Ausgabe ist auf hochwertigem säurefreiem Papier gedruckt und folgt der gekürzten Übersetzung von A.
L. Sadler.