Bewertung:

Das Buch ist eine historische Analyse des Ersten Weltkriegs und konzentriert sich auf die Rolle Deutschlands, insbesondere seines Kaisers, bei der Auslösung des Konflikts. Der Autor, Gilbert Keith Chesterton, stellt seine Sichtweise klar dar, indem er den Ausbruch des Krieges in erster Linie auf die deutsche Aggression zurückführt und gleichzeitig Einblicke in den historischen Kontext Russlands gewährt. Einige Leser stellen jedoch fest, dass die Analyse der familiären Verbindungen zur britischen Monarchie, die an der Verursachung des Krieges beteiligt waren, eine wesentliche Lücke aufweist.
Vorteile:Das Buch ist in ausgezeichnetem Zustand und bietet eine klare Perspektive auf den Ersten Weltkrieg aus einer Primärquelle, die vor über einem Jahrhundert geschrieben wurde. Chestertons Analyse ist aufschlussreich und stellt gängige Auffassungen über die historische Rolle Russlands in Frage.
Nachteile:Ein bemerkenswerter Mangel des Buches besteht darin, dass es nicht auf die bedeutende Rolle eingeht, die die britische Monarchie bei den Ereignissen im Vorfeld des Krieges spielte, was einige Leser als kritische Unterlassung empfinden.
(basierend auf 2 Leserbewertungen)
The Appetite Of Tyranny
"Der Appetit der Tyrannei" ist eine Sammlung von Essays des bekannten englischen Schriftstellers und Philosophen G. K.
Chesterton. Das Buch befasst sich mit dem Konzept der Tyrannei und ihren Auswirkungen auf Gesellschaft, Politik und Kultur. Chesterton untersucht die verschiedenen Formen der Tyrannei, darunter politische, religiöse und soziale, und vertritt die Ansicht, dass sie alle auf ein gemeinsames menschliches Verlangen nach Macht und Kontrolle zurückzuführen sind.
Er untersucht die Gefahren einer unkontrollierten Autorität und die Bedeutung der individuellen Freiheit.
Chestertons Texte sind aufschlussreich und regen zum Nachdenken an, und sein Witz und sein Humor kommen im gesamten Buch zur Geltung. "Der Appetit der Tyrannei" ist ein zeitloses Werk, das auch heute noch relevant ist, da es eine starke Kritik an der Tyrannei und eine Verteidigung von Demokratie und Menschenrechten bietet.
Der deutsche Kaiser hat diesem Land vorgeworfen, sich mit einer "barbarischen und halb-orientalischen Macht" zu verbünden. Wir haben bereits darüber nachgedacht, in welchem Sinne wir das Wort barbarisch verwenden: es ist im Sinne von jemandem, der der Zivilisation feindlich gegenübersteht, nicht von jemandem, der in ihr unzulänglich ist. Aber wenn wir von der Idee des Barbarischen zur Idee des Orientalischen übergehen, ist der Fall noch merkwürdiger.
In den russischen Angelegenheiten gibt es nichts besonders Tatarisches, außer der Tatsache, dass Russland die Tataren vertrieben hat. Der östliche Eindringling hat das Land viele Jahre lang besetzt und unterdrückt. Aber das gilt auch für Griechenland, Spanien und sogar für Österreich.
Dieses seltene antiquarische Buch ist ein Faksimile-Nachdruck des alten Originals und kann einige Unvollkommenheiten wie Bibliotheksmarkierungen und Notizen enthalten. Da wir dieses Werk für kulturell wichtig halten, haben wir es im Rahmen unseres Engagements für den Schutz, die Bewahrung und die Förderung der Weltliteratur in erschwinglichen, qualitativ hochwertigen, modernen und originalgetreuen Ausgaben zur Verfügung gestellt.