Bewertung:

Das Buch „Manalive“ von G.K. Chesterton wird wegen seines Humors, seiner reichhaltigen Sprache und seiner tiefgründigen Themen über ein freudiges und authentisches Leben gefeiert. Während einige Leser es für ein Meisterwerk voller Einsichten über das Leben und die Moral halten, kritisieren andere die Handlung und die Charaktere als langweilig, was zu gemischten Bewertungen führt.
Vorteile:⬤ Fesselnder und humorvoller Schreibstil.
⬤ Tiefgründige Einsichten über das Leben, die Existenz und die Moral.
⬤ Einprägsame Charaktere und Zitate, die Freude und Wertschätzung für das Leben wecken.
⬤ Ermutigt die Leser, leidenschaftlich zu leben und die Schönheit um sie herum zu erkennen.
⬤ Chestertons einzigartige Sichtweise auf gesellschaftliche Normen und menschliches Verhalten.
⬤ Einige Leser fanden die Handlung und die Figuren unsympathisch oder langweilig.
⬤ Die Sprache kann zu blumig sein, was es anfangs schwer macht, sie zu verstehen.
⬤ Einige Aspekte der Geschichte und der Charakterisierungen können unplausibel oder verwirrend erscheinen.
⬤ Die digitalen Kopien können Bearbeitungsfehler aufweisen, was zu Problemen bei der Lesbarkeit führt.
(basierend auf 77 Leserbewertungen)
Manalive by G. K. Chesterton, Fiction, Literary
"Ein Wind erhob sich hoch im Westen, wie eine Welle unvernünftigen Glücks, und riss ostwärts über England, den frostigen Duft der Wälder und den kalten Rausch des Meeres mit sich führend.
In Millionen von Löchern und Winkeln erfrischte sie den Menschen wie ein Krug, und sie versetzte ihn in Erstaunen wie ein Schlag. In den innersten Gemächern verschlungener und verschnörkelter Häuser weckte sie wie eine häusliche Explosion, indem sie den Fußboden mit den Papieren irgendeines Professors übersäte, bis sie so kostbar wie ein Flüchtling schienen, oder die Kerze ausblies, mit der ein Junge _Schatzinsel_ las, und ihn in brüllende Dunkelheit hüllte.
Aber überall brachte es Drama in undramatische Leben und trug den Trumpf der Krise über die Welt. Manch eine geplagte Mutter in einem schäbigen Hinterhof hatte auf fünf zwergenhafte Hemden auf der Wäscheleine geschaut wie auf eine kleine, kranke Tragödie. Es war, als hätte sie ihre fünf Kinder aufgehängt...." * Chesterton hat sich immer mit den Problemen des modernen Menschen beschäftigt.
Natürlich, so stellt er fest, sind wir weit davon entfernt, perfekt zu sein - und irgendwann werden wir etwas falsch machen. Aber hier geht Chesterton noch einen Schritt weiter und zeigt uns, dass viele Dinge, von denen wir gelernt haben, dass sie falsch sind, gar nicht von Natur aus falsch sind....