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The Ministers' War: John W. Mears, the Oneida Community, and the Crusade for Public Morality
Jahrhunderts, eine verletzliche junge Nation, die sich bereits von Ausländern, Korruption und Krankheiten bedrängt fühlte. Läuternde Kreuzritter wie der Philosophieprofessor und presbyterianische Pfarrer John W.
Mears vom Hamilton College setzten sich für den Kampf gegen jede Sünde und jede fleischliche Verlockung ein, vom Alkohol bis zur freien Liebe. In der berühmten Oneida-Gemeinde in Upstate New York sah sich Mears seiner größten Herausforderung gegenüber. Der Gründer und Patriarch von Oneida, John Humphrey Noyes, leitete eine radikale christliche Kommune, in der sich Männer und Frauen durch die Praxis der komplexen Ehe sexuell vermischten.
Während andere sich bemühten, die Gemeinschaft zu verdrängen, die sich seit 1848 zu einem erfolgreichen Geschäftsunternehmen und einem sympathischen Nachbarn entwickelt hatte, war es Mears, der nach jahrelangen Versuchen die New Yorker Kirchen- und Universitätsführer zu einer letzten, konzertierten Anti-Oneida-Kampagne zusammenrief. In The Ministers' War zeichnet Doyle die gesamte Geschichte von Mears und dem Kreuzzug gegen die Oneida-Gemeinschaft nach.
Er untersucht, wie Mears' vielseitiger Eifer die Leidenschaften der Abstinenzbewegung des 19. Jahrhunderts, den Kampf gegen Obszönität und die öffentliche Abneigung gegen unkonventionelles Denken widerspiegelt.
Als Autor, politischer Kandidat und Polemiker war Mears ein prominenter Moralapostel zu einer Zeit, als die öffentliche Moral am meisten gefährdet schien.