
Hancock On Hancock
Seit mehr als sechzig Jahren hat John Hancock eine bemerkenswerte und oft turbulente Karriere als Autor/Regisseur/Produzent hingelegt.
Von den halluzinatorischen Schrecken von Let's Scare Jessica to Death und der düsteren Fantasie von Prancer bis hin zur unerschütterlichen Menschlichkeit von Bang the Drum Slowly, Weeds und The Looking Glass hat er ein zutiefst persönliches und doch zugängliches Kino kultiviert; eines, das eine strukturierte Emotionalität und einen philosophischen Reichtum hervorbringt, der seine oberflächliche Einfachheit Lügen straft. Hancock on Hancock stützt sich auf eine Reihe von ausführlichen Interviews, die mit dem Filmemacher im Laufe von fünf Jahren geführt wurden, und liefert einen offenen Kommentar zum Leben und zur Arbeit eines Mannes, gefiltert durch seinen unaufhörlichen Wunsch, Kunst zu schaffen und Geschichten zu erzählen.
In den Kapiteln, die jedem seiner Filme gewidmet sind - einschließlich seines für den Academy Award nominierten Kurzfilms Sticky My Fingers, Fleet My Feet und seiner anonymen Beiträge zu den turbulenten Hollywood-Filmen Wolfen und 8 Million Ways to Die - werfen diese Gespräche auch ein Schlaglicht auf Hancocks lebhafte Erfahrungen als Regisseur klassischer und zeitgenössischer Theaterstücke am Off-Broadway sowie auf seine Arbeit an so berühmten Fernsehserien wie The Twilight Zone und Hill Street Blues. Darüber hinaus berichtet er von seiner berüchtigten Entlassung aus dem Blockbuster Der weiße Hai 2 und teilt ungeschminkte Erinnerungen an Kollegen wie Robert De Niro, Tennessee Williams, Jean Arthur, Nick Nolte, Faye Dunaway und Dorothy Tristan.