Bewertung:

Der Mann, der Donnerstag war von G.K. Chesterton ist ein komplexer und vielschichtiger Roman, der Elemente der Fantasie, der Detektivgeschichte und des philosophischen Diskurses verbindet. Er handelt von Gabriel Syme, einem Polizisten und Dichter, der einen Geheimrat von Anarchisten infiltriert. Das Buch befasst sich mit Themen wie Recht, Willensfreiheit und der Natur von Gut und Böse, während es gleichzeitig mit witzigen Dialogen und unerwarteten Wendungen der Handlung aufwartet. In den Rezensionen werden die verschlungenen Allegorien und die zeitlose Relevanz des Buches hervorgehoben, aber auch die anspruchsvolle Prosa und die bisweilen verworrene Erzählweise bemängelt.
Vorteile:⬤ Reich an Allegorien und philosophischem Tiefgang, der den Leser zum Nachdenken anregt.
⬤ Fesselnde Charaktere und humorvolles Geplänkel sorgen für eine unterhaltsame Lektüre.
⬤ Zeitlose Themen und Aktualität, die zu Diskussionen und zum Nachdenken anregen.
⬤ Wunderschön geschriebene Prosa mit lebendigen Bildern und klugen Wortspielen.
⬤ Ermutigt zum mehrfachen Lesen, um ein tieferes Verständnis und eine größere Wertschätzung zu erreichen.
⬤ Der Schreibstil ist dicht und manchmal verworren, was es für manche Leser schwierig macht, dem Buch zu folgen.
⬤ Bestimmte kulturelle Anspielungen und britische Umgangssprache können veraltet und verwirrend sein.
⬤ Vorhersehbare Wendungen, die einige Leser nicht fesseln konnten.
⬤ Das Ende kann sich überstürzt oder surreal anfühlen und einige Leser unzufrieden zurücklassen.
⬤ Schlechte oder übermäßig aufschlussreiche Anmerkungen in bestimmten Ausgaben beeinträchtigen das Leseerlebnis.
(basierend auf 563 Leserbewertungen)
The Man Who Was Thursday: A Nightmare
G. K.
Chestertons Der Mann, der Donnerstag war ist ein spannender Roman über Täuschung, Ausweichmanöver, Doppelspiel und geheime Identitäten. Diese Penguin Classics-Ausgabe wurde mit einer Einführung von Matthew Beaumont herausgegeben. Der Zentralrat der Anarchisten ist ein Geheimbund, der geschworen hat, die Welt zu zerstören.
Der Rat wird von sieben Männern geleitet, die ihre Identität hinter den Namen der Wochentage verbergen.
Doch einer von ihnen - Thursday - ist nicht der Revolutionär, für den er sich ausgibt, sondern ein Scotland-Yard-Detektiv namens Gabriel Syme, der geschworen hat, die Organisation zu infiltrieren und die Architekten des Chaos vor Gericht zu bringen. Doch als er entdeckt, dass ein weiterer Undercover-Polizist dem Rat angehört, beginnt Syme, seine Rolle in ihren Operationen zu hinterfragen.
Und als eine verzweifelte Jagd quer durch Europa beginnt, wächst seine Verwirrung ebenso wie sein Vertrauen in seine Fähigkeit, seine Feinde zu überlisten und die Geheimnisse des menschlichen Verhaltens und Glaubens in einem spannenden Wettstreit des Verstandes zu entschlüsseln. Aber er muss sich immer noch dem größten Schrecken stellen, den der Rat hat: einem Mann namens Sunday, dessen wahre Natur schlimmer ist, als Syme sich je hätte vorstellen können... In seiner Einleitung untersucht Matthew Beaumont die Themen Identität und Konfrontation des Buches und geht auf den verblüffenden Titel ein.
Diese Ausgabe enthält außerdem eine Chronologie, Anmerkungen und Vorschläge für weiterführende Literatur. G. K.
Chesterton (1874-1938) besuchte die Slade School of Art, wo er anscheinend einen Nervenzusammenbruch erlitt, bevor er sich dem Journalismus zuwandte. Er war zeitlebens ein produktiver Schriftsteller.
Zu seinen bekanntesten Büchern gehören The Napoleon of Notting Hill (1904), The Man Who Knew Too Much (1922) und die Father Brown Stories. Chesterton konvertierte 1922 zum römischen Katholizismus und starb 1938. Wenn Ihnen Der Mann, der Donnerstag war gefallen hat, könnte Ihnen auch Joseph Conrads Der Geheimagent gefallen, ebenfalls erhältlich bei Penguin Classics.
Das spannendste Buch, das ich je gelesen habe" Kingsley Amis, Autor von Lucky Jim.