Bewertung:

Der Mann, der Donnerstag war von G.K. Chesterton ist ein komplexer und surrealer Roman, der Themen des Anarchismus, der Philosophie und des Glaubens in einer Erzählung voller Wendungen und Humor miteinander verwebt. Er folgt Gabriel Syme, einem Dichter und Detektiv, der einen geheimen Rat von Anarchisten infiltriert. Die Leser schätzen die reichhaltige Sprache und die allegorische Tiefe des Buches, obwohl viele es wegen seiner Wortwahl und veralteten Verweise als schwierig empfinden.
Vorteile:⬤ Reichhaltige, poetische Sprache und clevere Wortspiele.
⬤ Fesselnde Geschichte, die Humor mit tiefgründigen philosophischen Themen verbindet.
⬤ Bietet eine einzigartige Mischung aus detektivischen, allegorischen und surrealen Elementen, die zum Nachdenken anregt.
⬤ Geschätzt für seine Einsichten in Anarchie, Moral und den Zustand des Menschen.
⬤ Einige Ausgaben sind gut gedruckt und formatiert, was das Leseerlebnis verbessert.
⬤ Komplexe und überholte Sprache, die schwer zu verstehen sein kann.
⬤ Einige Leser fanden die Wendungen der Handlung vorhersehbar.
⬤ Die Geschichte kann gegen Ende unzusammenhängend oder surreal erscheinen und die Klarheit der Erzählung verlieren.
⬤ Fußnoten und Anmerkungen können Spoiler enthalten, die das Leseerlebnis beeinträchtigen.
⬤ Das Buch ist für nicht-christliche Leser möglicherweise nicht geeignet, da es bedeutende christliche Allegorien enthält.
(basierend auf 563 Leserbewertungen)
The Man Who Was Thursday: A Nightmare
2011 Nachdruck der Ausgabe von 1908. Vollständiges Faksimile der Originalausgabe, nicht mit optischer Erkennungssoftware reproduziert.
"Der Mann, der Donnerstag war: Ein Alptraum" ist ein Roman von G. K. Chesterton, der erstmals 1908 veröffentlicht wurde.
Das Buch wird manchmal auch als metaphysischer Thriller bezeichnet. Obwohl es von Anarchisten handelt, ist der Roman keine Erforschung oder Widerlegung des anarchistischen Denkens.
Chestertons Ad-hoc-Konstruktion des "Philosophischen Anarchismus" unterscheidet sich vom gewöhnlichen Anarchismus und wird mehrmals nicht als Rebellion gegen die Regierung, sondern als Rebellion gegen Gott bezeichnet. Der Roman wurde als "eines der verborgenen Scharniere der Literatur des zwanzigsten Jahrhunderts beschrieben, der Ort, an dem sich vor unseren Augen die nonsens-fantastische Tradition von Lewis Carroll und Edward Lear dreht und in die albtraum-fantastische Tradition von Kafka und Borges übergeht.