Bewertung:

Das Buch „Der Mann, der zu viel wusste“ von G.K. Chesterton ist eine Sammlung von Detektivgeschichten mit der Figur Horne Fisher, der mithilfe seiner weitreichenden Verbindungen zur britischen Elite Verbrechen aufklärt. Die Geschichten verbinden Elemente des Krimis mit politischen Kommentaren und enden oft mit moralischen Verwicklungen und dem Gedanken, dass Gerechtigkeit für ein höheres Gut geopfert werden kann. Die Leserinnen und Leser schätzen Chestertons meisterhafte Sprache und seinen einzigartigen Erzählstil, doch einige äußern Bedenken hinsichtlich bestimmter veralteter Stereotypen und des Tempos der Geschichten.
Vorteile:⬤ Angenehmer Schreibstil mit lebhaften Beschreibungen und Einblicken in das Leben und die Gesellschaft.
⬤ Interessanter Charakter in Horne Fisher, der moralische Komplexität präsentiert.
⬤ Fesselnde Geschichten mit Wendungen und unerwarteten Schlussfolgerungen.
⬤ Reflektiert die politischen und sozialen Themen der damaligen Zeit und verleiht ihnen Tiefe.
⬤ Viele mögen den episodischen Charakter, der eine schnelle Lektüre ermöglicht.
⬤ Einige Geschichten können sich vereinfacht oder überstürzt anfühlen, weil es ihnen in kürzeren Formaten an Tiefe fehlt.
⬤ Horne Fisher wird als selbstgefälliger und zynischer Charakter wahrgenommen, was abschreckend wirken kann.
⬤ Enthält veraltete Stereotypen, einschließlich antisemitischer Äußerungen, die das Leseerlebnis insgesamt beeinträchtigen.
⬤ Temposchwierigkeiten und verworrene Erzählungen sorgen manchmal für Verwirrung.
⬤ Die letzte Geschichte wird als bizarr und unzusammenhängend empfunden.
(basierend auf 411 Leserbewertungen)
The Man Who Knew Too Much
Horne Fisher, ein vermögender Mann, ist ein gut vernetzter Detektiv, dessen sozialer und politischer Einfluss ihm besondere Einblicke in die Schattenseiten der britischen Elite gewährt. G. K.
Chesterton benutzt den Protagonisten, um die wahre Natur der herrschenden Klasse zu beleuchten. In The Man Who Knew Too Much (Der Mann, der zu viel wusste) führt Horne Fisher eine Sammlung von Kurzgeschichten an, die seine Moral ständig auf die Probe stellen. Er wird häufig von seinem Partner, einem politischen Journalisten namens Harold March, begleitet.
Gemeinsam arbeiten sie an verschiedenen Kriminalfällen, in denen es oft um Mord geht. Einige der bemerkenswertesten Geschichten sind Das Gesicht im Visier, Der verschwindende Prinz, Die Seele des Schuljungen und Der bodenlose Brunnen.
Es handelt sich um eine fesselnde Reihe spannender Geschichten mit faszinierenden Charakteren. Der Mann, der zu viel wusste" wurde zunächst als Fortsetzungsroman im Harper's Monthly Magazine und dann 1922 in einer vollständigen Sammlung veröffentlicht.
Berühmt ist auch die Verfilmung durch Alfred Hitchcock in den Jahren 1934 und 1956. Mit einem auffälligen neuen Einband und einem professionell gesetzten Manuskript ist diese Ausgabe von The Man Who Knew Too Much sowohl modern als auch gut lesbar.