Bewertung:

The Troll Garden von Willa Cather ist Willa Cathers erste veröffentlichte Sammlung von sieben Kurzgeschichten, die sich mit Themen rund um die Kunst und die Komplexität der menschlichen Natur beschäftigen und von der Romantik des frühen 20. Jahrhunderts geprägt sind. Jahrhunderts. Die Geschichten sind zwar einfühlsam und aufschlussreich, aber manche Leser empfinden den Text als zu ernst oder zu süßlich. Darüber hinaus wurde die Erzählweise gelobt, aber Probleme mit der Druckqualität, wie z. B. uneinheitlicher Schriftsatz und Tippfehler, wirkten sich für einige Leser negativ auf das Leseerlebnis aus.
Vorteile:⬤ Interessante und einfühlsame Erkundung von Themen im Zusammenhang mit der Kunst und der menschlichen Natur
⬤ lebendige Erzählung
⬤ bemerkenswerte Geschichten wie 'Flavia und ihre Künstler', 'Das Begräbnis des Bildhauers' und 'Pauls Fall'
⬤ spiegeln Cathers frühen literarischen Stil wider.
Einige Geschichten könnten für moderne Leser zu ernst oder zu süßlich wirken; Probleme mit der Druckqualität, einschließlich uneinheitlicher Schriftsätze und Tippfehler, schmälerten das Vergnügen.
(basierend auf 6 Leserbewertungen)
The Troll Garden: Short Stories
Diese Sammlung von Willa Cather-Erzählungen - ihr erstes belletristisches Buch und der Schlussstein ihrer frühen Karriere - ist heute so aktuell wie zum Zeitpunkt ihrer Erstveröffentlichung.
So unterschiedlich und individuell die sieben Geschichten auch sein mögen, so haben sie doch alle die Rolle und den Status des Künstlers in der amerikanischen Gesellschaft zum Thema. Die Leidenschaften, Ambitionen und Ansprüche, das Geschwätz und das Pathos der Kunstwelt, der Künstler, der Pseudokünstler, der Liebhaber und der Dilettanten - sie alle werden hier inmitten ihrer Marotten, ihrer großen Affären und ihres Scheiterns ausführlich dargestellt, gezeichnet mit großem Stil und Feingefühl von einer Autorin, die ihre gewaltigen Kräfte sammelt.
Mit der psychologischen Präzision ihres frühen Meisters Henry James und der praktischen Weisheit und dem Witz ihrer Zeitgenossin Edith Wharton zeigt uns Cather, wie Unschuldige verführt werden, wie Sophisten scheitern, wie Ehen zerbrechen, wie Idealismus kompromittiert wird und wie die seltene Seele von der Kunst erhoben wird.