Bewertung:

William Trevors Roman „Die Geschichte von Lucy Gault“ ist eine ergreifende Erzählung, die sich mit den Themen Verlust, Vergebung und den Auswirkungen eines tragischen Ereignisses aus dem irischen Unabhängigkeitskrieg auf das Leben einer Familie beschäftigt. Durch seine schöne Schreibweise schafft Trevor eine düstere und introspektive Geschichte, die auch als langsam oder wenig spannend interpretiert werden kann.
Vorteile:Der Schreibstil wird als wunderschön und eindrucksvoll beschrieben, da er die Nuancen der menschlichen Emotionen und die Schauplätze in Irland und anderen europäischen Ländern einfängt. Viele Leserinnen und Leser schätzten die Tiefe der Charaktererforschung und die ergreifenden Themen wie Liebe, Verlust und Erlösung. Der Roman gilt als ergreifende und nachdenkliche Tragödie, die eine starke emotionale Reaktion hervorruft.
Nachteile:Mehrere Rezensenten bemängelten das Fehlen eines traditionellen Handlungsbogens und bezeichneten die Geschichte als langsam und ereignislos, was bei manchen Lesern ein Gefühl der Frustration hervorrufen könnte. Die Charaktere können als eindimensional oder ihre Handlungen als ärgerlich empfunden werden, was das allgemeine Engagement für die Geschichte schmälert. Einige Leser empfanden die überwältigende Traurigkeit der Erzählung als abschreckend und deprimierend nachvollziehbar.
(basierend auf 145 Leserbewertungen)
Story of Lucy Gault
Sommer, 1921.
Die achtjährige Lucy Gault klammert sich an die Schluchten und Wälder oberhalb von Lahardane - der Heimat, die ihre Familie verlassen muss. Sie weiß, dass die Gaults in Irland nicht mehr willkommen sind und dass Gefahr droht.
Lucy ist jedoch eigensinnig und beschließt, dass sie ihre Eltern irgendwie zum Bleiben zwingen muss. Doch der Weg, den sie wählt, endet in einer Katastrophe.