Bewertung:

William Trevors Kurzgeschichtensammlung „Hill Bachelors“ wurde von den Lesern mit einer Mischung aus Lob und Kritik bedacht. Viele bewundern seine Fähigkeit, das Wesen Irlands und die Komplexität menschlicher Beziehungen einzufangen, mit Geschichten, die sich mit Themen wie Einsamkeit und existenziellen Konsequenzen auseinandersetzen. Einige Leser sind jedoch der Meinung, dass diese Sammlung zwar gut ist, aber nicht sein bestes Werk darstellt, und einige halten die Geschichten für etwas oberflächlich oder zu literarisch.
Vorteile:Trevor gilt als einer der größten zeitgenössischen Kurzgeschichtenautoren, der die Seele Irlands mit ergreifender und melancholischer Prosa einfängt. Seine Geschichten werden als reichhaltig gestaltet beschrieben, sie können für sich allein stehen, weisen aber thematische Parallelen auf und erforschen oft tiefe psychologische Einsichten und die Zerbrechlichkeit von Beziehungen. Man schätzt seinen Humor, seinen Esprit und die emotionale Wirkung seiner Erzählungen.
Nachteile:Einige Leser sind der Meinung, dass diese Sammlung nicht Trevors beste ist, und kritisieren, dass einige Geschichten fadenscheinig sind oder es ihnen an Tiefe fehlt. Es wird erwähnt, dass einige Geschichten zu manieriert oder literarisch wirken, andere wiederum finden sie langweilig oder zu sentimental. Eine Minderheit der Rezensionen drückt ihre Enttäuschung darüber aus, dass die Sammlung nicht den hohen Standard erreicht, der typischerweise mit Trevors Werk verbunden ist.
(basierend auf 14 Leserbewertungen)
Hill Bachelors
Drei Menschen sind in einer Verschwörung des Schweigens erstarrt, die den Vollzug der Liebe verhindert; eine Neunjährige träumt davon, dass eine Filmrolle ihr zerrüttetes Familienleben heilt; ein Bruder und eine Schwester schmieden ein neues Leben inmitten der schrecklichen Schönheit Irlands nach der Rebellion; und in der Titelgeschichte wählt ein Mann zwischen seiner langjährigen Liebe und einem Leben in Einsamkeit auf dem Familienhof.