Bewertung:

William Trevors „Last Stories“ ist eine Sammlung von Kurzgeschichten, die für ihr exquisites Handwerk, ihre schöne Prosa und ihre tiefgründige Auseinandersetzung mit dem menschlichen Dasein gelobt wird. Viele Rezensenten loben Trevors Fähigkeit, die Komplexität des Lebens und der Charaktere auf wenigen Seiten einzufangen, während einige enttäuscht darüber sind, dass einige Geschichten sich eintönig anfühlen oder wenig spannend sind.
Vorteile:Wunderschön gestaltete Geschichten, reichhaltige Sprache und Charakterentwicklung, tiefgründige Erforschung des Lebens und der menschlichen Natur, Fähigkeit, tiefe Gefühle und Gedanken hervorzurufen, hoch angesehen als meisterhafter Geschichtenerzähler.
Nachteile:Einige Geschichten können sich eintönig oder sinnlos anfühlen, die Charaktere sind oft unsympathisch, können sich wiederholen und entsprechen nicht den Erwartungen, die durch frühere Werke gesetzt wurden.
(basierend auf 86 Leserbewertungen)
Last Stories
Was für ein Schriftsteller er doch war; er konnte einen Satz so sanft umdrehen und die Schattenseiten im Handumdrehen zeigen. Sein Werk ist immer von stiller Anteilnahme geprägt“, so Elizabeth Strout.
In dieser letzten Sammlung von zehn exquisiten, einfühlsamen und tiefgründigen Geschichten erkundet William Trevor die Tiefen des menschlichen Geistes. Hier begegnen wir einem Lehrer und seinem Schüler, deren Leben in Aufruhr gerät, als sie sich Jahre später wiedersehen; einem jungen Mädchen, das entdeckt, dass die totgeglaubte Mutter lebt und wohlauf ist; und einer Klavierlehrerin, die den Diebstahl ihres Schülers im Tausch gegen seine schöne Musik akzeptiert. Diese herrlichen Geschichten - die letzten, die Trevor vor seinem Tod schrieb - bestätigen seinen Platz als einer der größten Geschichtenerzähler der Welt.
Trevor ist ein Meister der Sprache und des Geschichtenerzählens“, so Hilary Mantel.
Er ist einer der großen Kurzgeschichtenautoren, in seinen besten Momenten ist er Tschechow ebenbürtig“, sagt John Banville.
Der größte lebende Autor von Kurzgeschichten in der englischen Sprache“ New Yorker.