Bewertung:

William Trevors „Stille im Garten“ ist ein ergreifender und wunderschön geschriebener Roman, der sich mit Themen wie Kolonialismus, familiären Beziehungen und dem eindringlichen Erbe der Vergangenheit auseinandersetzt. Durch eine ausgefeilte Charakterentwicklung und einen subtilen Erzählstil präsentiert Trevor eine Geschichte voller Melancholie und unaufdringlicher Gefühle, die in einer sich verändernden irischen Landschaft spielt. Während einige Leser die Tiefe und Komplexität der Prosa zu schätzen wissen, empfinden andere sie als langweilig und wenig dynamisch.
Vorteile:⬤ Leuchtende und schöne Prosa.
⬤ Tiefgründige Charakterentwicklung und komplizierte Einblicke in das irische Leben.
⬤ Eine melancholische Atmosphäre, die den Leser mitreißt.
⬤ Unerwartete Wendungen und eine nachdenkliche Erzählung.
⬤ Eine kraftvolle Erforschung von Themen wie Kolonialismus und Familiendynamik.
⬤ Das Tempo ist langsam, so dass manche Leser es als langweilig empfinden.
⬤ Es fehlt eine klare Auflösung, was einige Fans von Trevors typischem Stil enttäuschte.
⬤ Einige Leser waren verwirrt und fanden es schwierig, sich voll auf die Geschichte einzulassen.
⬤ Die Kindle-Version soll störende Tippfehler enthalten.
(basierend auf 21 Leserbewertungen)
Silence in the Garden
Im Sommer 1904 kommt Sarah Pollenfax auf Carriglas, einer Insel vor der Küste von Cork, an, um als Gouvernante für ihre entfernten Cousins zu arbeiten.
Es ist eine magische Zeit an einem magischen Ort. Doch als sie fast dreißig Jahre später zurückkehrt, entdeckt sie, dass während dieses scheinbar idyllischen Sommers Dinge geschehen sind, die sie jetzt entsetzen.