Bewertung:

Das Buch bietet einen prägnanten und informativen Überblick über die Panzer, die während des Zweiten Weltkriegs in der Operation Bagration eingesetzt wurden, wobei der Schwerpunkt auf den sowjetischen und deutschen Panzern liegt. Es enthält wertvolle Statistiken, Vergleiche und zeitgenössische Fotografien, was es zu einer empfehlenswerten Lektüre für alle macht, die sich für die Geschichte des Panzerkampfes interessieren.
Vorteile:⬤ Prägnanter und gut recherchierter Inhalt
⬤ Hochwertige Illustrationen und Fotos
⬤ Wertvolle Statistiken und Vergleiche von AFVs
⬤ Sehr aufschlussreiche Fahrzeugbeschreibungen
⬤ Empfohlen für Studenten des Zweiten Weltkriegs und des Panzerkampfes.
Das Buch ist kurz (nur 45 Seiten), was dazu führt, dass sich einige Leser mehr Details zu bestimmten Themen wünschen; einige Aspekte, wie z. B. die Diskrepanz zwischen Fahrzeugproduktion und -verfügbarkeit und taktische Diskussionen, werden nicht vollständig behandelt.
(basierend auf 8 Leserbewertungen)
Tanks in Operation Bagration 1944: The Demolition of Army Group Center
Eine neue Studie über die Panzerkriegsführung bei der sowjetischen Offensive der Operation Bagration, die die Heeresgruppe Mitte vernichtete.
Die Operation Bagration, der Sommerfeldzug 1944 an der russischen Front, wurde als "Hitlers größte Niederlage" bezeichnet. An der Operation waren auf beiden Seiten zahlreiche Panzer und gepanzerte Fahrzeuge beteiligt, aber die deutschen Streitkräfte wurden durch die Verlegung von Dutzenden von Panzerdivisionen nach Frankreich zur Abwehr einer erwarteten alliierten Invasion stark behindert. Die deutschen Panzerkräfte im zentralen Weißrussland waren im Vergleich zu der starken Panzerkonzentration in der Nordukraine schwach und mussten schwere Entscheidungen treffen. Die Rote Armee nutzte diese Schwäche aus, zerschlug die Heeresgruppe Mitte und stieß über die sowjetische Grenze hinaus nach Polen und Ostpreußen vor. Nach diesem entscheidenden Sieg führte die Rote Armee mehrere Offensiven jenseits der Karpaten durch, erreichte die Weichsel in Polen und zwang Rumänien zum Seitenwechsel.
Die Rote Armee hatte nach den Kämpfen bei Kursk 1943 eine umfassende Panzermodernisierung eingeleitet, und im Rahmen der Operation Bagration wurden erstmals T-34-85 und IS-2-Panzer sowie Selbstfahrlafetten in großem Umfang eingesetzt. Der deutsche Panther-Panzer erreichte schließlich im Sommer 1944 seine technische Reife, aber seine geringen Stückzahlen schwächten seine Wirkung auf dem Schlachtfeld, während andere Innovationen wie der schwere Panzer Tiger II keine Spuren hinterließen.
Anhand neuer Fotos und einer faszinierenden Auswahl von Farbabbildungen, die die Tarnung und Markierung dieser Panzer erklären, beschreibt dieses Buch, wie die Panzer und Schützenpanzer auf beiden Seiten zur endgültigen Niederlage der Heeresgruppe Mitte beitrugen.