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Protest Policing and Human Rights: A Dialogical Approach
In diesem Buch werden die polizeilichen Maßnahmen gegen Proteste und das Instrumentarium untersucht, das den Polizeikommandanten zur Verfügung steht. Das Recht auf friedlichen Protest ist ein wesentlicher Bestandteil der Demokratie und in der britischen Geschichte und Tradition verankert. Die Polizei ist für die Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung und die Erleichterung friedlicher Proteste zuständig, was nicht ohne Kritik geblieben ist. Gelegentlich ist die Polizei in Konflikt mit Protestgruppen geraten, was zu Unruhen geführt hat. Die Entwicklung von Polizei-Verbindungsteams im Vereinigten Königreich hat der Polizei ein Tor zum Dialog zwischen ihr und den Protestteilnehmern geöffnet.
Anhand von zwei kontrastierenden Fallstudien, der polizeilichen Bekämpfung der Dachsjagd in Südwestengland und eines Marsches der English Defence League (EDL) in Liverpool, untersucht dieses Buch die Erfahrungen von Polizeikommandeuren, Verbindungsbeamten der Polizei, Demonstranten, Gegendemonstranten, Mitgliedern lokaler Unternehmen und anderen interessierten Parteien. Es wird untersucht, wie ein dialogischer Ansatz mit all jenen, die an einer Demonstration beteiligt oder von ihr betroffen sind, der Polizei dabei geholfen hat, die Menschenrechte in Einklang zu bringen und Konflikte für alle zu verringern.
Dieses leicht zugängliche und fesselnde Buch richtet sich an Studenten, Wissenschaftler und Praktiker aus den Bereichen Polizei, Politik, Kriminologie, Soziologie und Menschenrechte sowie an alle, die sich für die polizeiliche Überwachung von Protesten interessieren.