Bewertung:

Das Buch „Pucker Factor 10“ ist ein Memoirenbuch eines Hubschrauberpiloten der US-Armee in Vietnam, das den Leser durch seine ehrliche, düstere Darstellung der Kampffliegerei und die persönlichen Erfahrungen des Autors fesselt. Das Buch hat eine Mischung aus positiven und negativen Rückmeldungen zu seinem Schreibstil, seiner Genauigkeit und seiner Bearbeitung erhalten.
Vorteile:Die Memoiren sind gut geschrieben und fesselnd und bieten eine einzigartige Perspektive auf Hubschraubereinsätze während des Vietnamkriegs. Die Leser loben die Fähigkeit des Autors, seine Erfahrungen und Emotionen anschaulich zu beschreiben, einschließlich des Humors, der sich mit der Schwere des Krieges vermischt. Viele fanden die Anekdoten und Einblicke in das Leben von Hubschrauberpiloten sowohl informativ als auch fesselnd, so dass man das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Das Buch wird als gute Lektüre beschrieben, die bei Veteranen und militärgeschichtlich Interessierten Anklang findet.
Nachteile:Mehrere Leser wiesen auf Probleme mit dem Korrekturlesen und sachliche Ungenauigkeiten hin, was zu einer gewissen Enttäuschung beim Lesen führte. Zu den Kritikpunkten gehören kleinere Rechtschreibfehler, falsche Angaben über die Kollaborateure im Vietnamkrieg und eine fragwürdige Anekdote über das Trinken beim Fliegen, die die Glaubwürdigkeit des Autors untergräbt. Einige waren der Meinung, dass es der Erzählung an Tiefe in der Charakterentwicklung der anderen Besatzungsmitglieder fehlte, wodurch sie im Vergleich zu anderen Werken des Genres weniger glaubwürdig wirkte.
(basierend auf 95 Leserbewertungen)
Pucker Factor 10: Memoir of A U.S. Army Helicopter Pilot in Vietnam
„1963 ... konnte ich nicht ahnen, als ich in einem Klassenzimmer auf diesem wunderschönen Campus in Ohio saß, dass ich in den Krieg nach Vietnam ziehen würde, wenn ich meine Hand hebe, und dass ich Dinge sehen, hören und tun würde, die sich die meisten Menschen nicht vorstellen können.“ - James Joyce.
Der Autor wurde durch das ROTC in die US-Armee aufgenommen und absolvierte eine Ausbildung zum Fliegen von Hubschraubern im Kampf über Vietnam. Seine Erfahrungen sind bemerkenswert, denn er flog sowohl Huey „Slicks“ als auch Huey „Gunships“ - erstere zur Verteidigung, als er Truppen in den Kampf flog, und letztere zur Offensive, als er den Kampf zum Feind brachte. In diesem Buch lässt der Autor seine Flug- und Kampferfahrungen noch einmal Revue passieren.
Besonderes Augenmerk legt er dabei auf seinen Alltag und den der anderen Piloten - wie zum Beispiel die Rauchbombenangriffe auf Disneyland, den Spitznamen für ein von der US-Armee gefördertes Prostitutionsgelände. Einige der Piloten, mit denen Joyce diente, überlebten den Krieg und machten später Karriere bei kommerziellen Fluggesellschaften, viele wurden getötet.