
Ambient Air Pollution and Public Health in South Asia
In Südasien befinden sich 9 der 10 Städte mit der schlimmsten Luftverschmutzung der Welt. Die Feinstaubkonzentration (PM2,5) in einigen der am dichtesten besiedelten und ärmsten Gebiete der Region ist bis zu 20 Mal höher als der Wert, den die Weltgesundheitsorganisation für gesund hält (5 Mikrogramm pro Kubikmeter). Diese Verschmutzung verursacht jedes Jahr schätzungsweise 2 Millionen vorzeitige Todesfälle in der Region und verursacht erhebliche wirtschaftliche Kosten.
Die Kontrolle der Luftverschmutzung ist ohne ein besseres Verständnis der Aktivitäten, die die Feinstaubemissionen verursachen, schwierig. Die Luftverschmutzung legt in Südasien weite Strecken zurück und bleibt in großen, klimatisch und geografisch bedingten Lufteinzugsgebieten hängen. Striving for Clean Air" identifiziert sechs große Lufteinzugsgebiete in der Region und analysiert vier Szenarien zur Verringerung der Luftverschmutzung mit unterschiedlichem Grad der politischen Umsetzung und Zusammenarbeit zwischen den Ländern.
Die Analyse zeigt, dass die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Gerichtsbarkeiten innerhalb einer Lufteinzugszone von entscheidender Bedeutung ist, und es wird ein schematischer Fahrplan mit drei Phasen vorgeschlagen. Die Phasen des Fahrplans können sich überschneiden, wenn das Tempo des Fortschritts je nach den örtlichen Gegebenheiten unterschiedlich ist. Phase 1 würde die Überwachung und die Institutionen verbessern; Phase 2 würde zusätzliche und gemeinsame Ziele für eine kosteneffiziente Reduzierung einführen; und Phase 3 würde die Luftqualität in der Wirtschaft verankern.