Bewertung:

Das Buch „What I Saw in America“ von G.K. Chesterton hat gemischte Kritiken erhalten, in denen sowohl der aufschlussreiche Kommentar zur amerikanischen Kultur als auch die Herausforderungen, die sich aus dem Stil und der Formatierung des Buches ergeben, hervorgehoben wurden. Während viele Leser den Witz und die einzigartige Perspektive Chestertons schätzen, kritisieren andere den unzusammenhängenden Charakter des Buches und die Qualität seiner Wiedergabe.
Vorteile:Der Text wird für seinen großen Witz und seine Weisheit gelobt und bietet überraschende Einblicke in die amerikanische Kultur. Die Leser fanden es erhellend und schätzten die kulturelle Vielfalt, die es hervorhebt. Viele äußerten nach der Lektüre dieses Buches den Wunsch nach weiteren Werken von Chesterton.
Nachteile:In mehreren Rezensionen wird auf Schwierigkeiten hingewiesen, die auf den älteren englischen Stil des Buches zurückzuführen sind, der für einige Leser schwer zu verdauen ist. Das Fehlen einer klaren Gliederung zwischen den Artikeln lässt das Buch unzusammenhängend erscheinen. Außerdem ist die Druckgröße in einigen Ausgaben zu klein, und es gibt Beschwerden über die schlechte Qualität der Wiedergabe, z. B. unklare Formatierung und falsche Bilder.
(basierend auf 20 Leserbewertungen)
What I Saw in America
Journalist, Romancier, Dichter, Künstler und Kunstkritiker, Essayist, Theologe, Propagandist, Philosoph und Schöpfer des schlauen alten Pater Brown - G. K.
Chesterton ist einer der faszinierendsten Autoren des frühen zwanzigsten Jahrhunderts. Als er 1921 zu einer Vortragsreise eingeladen wurde, befand sich Chesterton in einer depressiven Phase. Er hatte kurz zuvor seinen Bruder im Ersten Weltkrieg verloren, und sein schwankender Glaube angesichts der Schrecken des Konflikts verstärkte sein Unbehagen noch.
Was ich in Amerika sah" erzählt uns ebenso viel über den Autor und seine besonderen Ansichten wie über sein Reiseziel. Chestertons persönliche Beobachtungen - seine Abneigung gegen Imperialismus, Kapitalismus, Anglo-Amerikanismus und sein Engagement für Demokratie und Brüderlichkeit - zeichnen sich durch den scharfen Humor aus, für den er berühmt ist.
Viele von Chestertons Überlegungen sind zeitlos und verblüffend vorausschauend. Er stand sowohl der na tionalen Einwanderungspolitik als auch der zunehmenden Entmenschlichung durch das Wachstum der Wirtschaft äußerst kritisch gegenüber.
Nichtsdestotrotz war er von den glorreichen Idealen der Nation, die auf den Grundsätzen der Gleichheit, der Demokratie und der Freiheit beruhte, begeistert, auch wenn das Wesentliche dieser Ideale irgendwann verloren gegangen war. Was ich in Amerika sah" gehört zu den besten Werken Chestertons und enthält alle Tugenden und Laster des Autors: seinen schrägen Humor, sein Mitgefühl und seine Intelligenz, die auf teuflische Weise mit einer unbändigen Schadenfreude spielen.