Bewertung:

Die Rezensionen von G.K. Chestertons „Was ist nur los mit der Welt?“ spiegeln eine Mischung aus Wertschätzung für seine Einsichten und Kritik an seinen überholten Ansichten, insbesondere in Bezug auf die Geschlechterrollen, wider. Viele Leser finden das Buch für moderne Themen relevant und heben den Witz und die philosophische Tiefe des Autors hervor, während andere Unbehagen an seiner Sprache und einigen seiner Argumente äußern.
Vorteile:Das Buch ist voll von nachdenklichen Einsichten und hat eine zeitlose Qualität, da es Themen anspricht, die auch heute noch relevant sind. Die Leser schätzen Chestertons Witz, seinen einnehmenden Schreibstil und seine Fähigkeit, zum Nachdenken anzuregen. Seine Betonung der Würde des Einzelnen und seine Kritik an gesellschaftlichen Normen findet bei vielen Anklang, und seine Beobachtungen zu Themen wie Familie und Eigentum werden als tiefgründig angesehen.
Nachteile:Der Schreibstil gilt als veraltet und kann für einige moderne Leser abschreckend wirken. Einige Argumente, insbesondere in Bezug auf die Rolle der Frau und das Wahlrecht, werden als sexistisch oder fehlinformiert kritisiert. Das Buch enthält Verweise, die dem heutigen Publikum möglicherweise nicht geläufig sind, was das Verständnis erschweren kann, und in einigen Ausgaben sind Druckfehler zu finden.
(basierend auf 161 Leserbewertungen)
What's Wrong with the World
Als Visionär seiner Zeit sah G. K. Chesterton in gewisser Weise die sich zusammenbrauenden ideologischen Stürme des Totalitarismus, des sozialen Progressivismus und der Frauenwahlrechtsbewegung voraus. Wie aus seinen Schriften hervorgeht, sah Chesterton auch die Möglichkeit einer sich immer mehr einmischenden Regierung voraus.
In diesem klassischen Buch, das erstmals 1910 veröffentlicht wurde, untersucht Chesterton die oben genannten Bedrohungen für ein anständiges, stabiles, normales Leben. Seine unheimlichen Einsichten, die er zehn Jahre vor seinem Übertritt zum Katholizismus gewonnen hat, sind immer noch unverkennbar von der katholischen Lehre beeinflusst: die falsche Betonung der "Wissenschaft", die sexuelle Freizügigkeit als "befreiend", die falsche Humanität des Sozialismus und die Tatsache, dass der "Glaube an die Zukunft" in Wirklichkeit ein Zeichen von Feigheit und Angst vor unserer Vergangenheit ist.
Chestertons Werk ist heute noch genauso lesbar wie damals, als es zum ersten Mal geschrieben wurde, und bleibt eine prägnante Analyse dessen, was in unserer Welt wirklich falsch läuft.