
Das Buch untersucht Peirces nicht standardisierte Gedanken über ein synthetisches Kontinuum, topologische Logik, existentielle Graphen und relationale Semiotik und bietet vollständige mathematische Entwicklungen in diesen Bereichen.
Genauer gesagt, werden die folgenden neuen Fortschritte angeboten: (1) zwei Erweiterungen von Peirces existentiellen Graphen auf intuitionistische Logiken (ein neues Symbol für Implikation) und andere nicht-klassische Logiken (neue Aktionen auf nicht-ebenen Flächen); (2) eine vollständige Formalisierung des Peirce'schen Kontinuums, die alle ursprünglichen Forderungen von Peirce (Generizität, Übermultiplizität, Reflexivität, Modalität) dank einer inversen, ordinal iterierten Garbe aus reellen Linien erfasst; (3) eine Reihe von Subformalisierungen und Beweisen von Peirce' pragmatischer Maxime durch Methoden der Kategorientheorie, HoTT-Techniken und modalen Logiken.
Das Buch wird für Peirce-Wissenschaftler, Mathematiker und Philosophen gleichermaßen relevant sein, dank gründlicher Bewertungen von Peirces mathematischem Erbe, kompakter Übersichten der Literatur und neuer Perspektiven, die durch formale und moderne Mathematisierungen der untersuchten Themen geboten werden.