Bewertung:

Philip K. Dicks „Bekenntnisse eines Scheißkünstlers“ weicht von seinem typischen Science-Fiction-Stil ab und präsentiert eine düstere, komödiantische und psychologisch komplexe Erzählung, die sich um fehlerhafte Beziehungen im Kalifornien der 1950er Jahre dreht. Während viele Leser das Buch als faszinierende Erforschung der menschlichen Natur und als gesellschaftlichen Kommentar empfanden, kritisierten andere das Tempo, die Charakterisierung und den vermeintlichen Sexismus.
Vorteile:⬤ Innovative Erzähltechniken mit mehreren Blickwinkeln
⬤ tiefgründige und dunkelhumorige Erforschung von Beziehungen
⬤ starke Charakterentwicklung
⬤ nachvollziehbare Themen für Leser, die mit der Zeit vertraut sind
⬤ einige fanden es fesselnd zu lesen und schätzten die psychologische Tiefe.
⬤ Einige Leser empfanden das Tempo als zu schnell, was zu einem unbefriedigenden Ende führte
⬤ mehrere Charaktere wurden als unsympathisch oder schlecht konstruiert empfunden
⬤ einige Kritiken konzentrierten sich auf Dicks negative Darstellung von Frauen
⬤ die Abweichung von erwarteten Sci-Fi-Elementen könnte Fans von Dicks typischeren Werken enttäuschen.
(basierend auf 43 Leserbewertungen)
Confessions of a Crap Artist
Jack Isidore ist ein „Scheißkünstler“, ein Sammler von verrückten Ideen und wertlosen Gegenständen.
Seine Überzeugungen machen ihn zu einem Mann, der für das wirkliche Leben scheinbar ungeeignet ist, und so fühlen sich seine Schwester, eine kantige und aggressive Frau, und sein Schwager, ein grobschlächtiger und unflätiger Geschäftsmann, gezwungen, ihn daraus zu retten. Durch Jacks mörderisch unschuldigen Blick betrachtet, erweisen sich Fay und Charley Hume jedoch als ebenso besessen wie Jack.
Ihre Besessenheit mag ein wenig akzeptabler sein als die von Jack, aber sie ist hässlicher. Und am Ende führen sie dank Jacks Eingreifen zu einer Tragödie...