
Education: Bureau of Indian Affairs Plans to Consolidate Off-Reservation Indian Boarding Schools: Rced-83-204
Als Reaktion auf eine Anfrage des Kongresses überprüfte das GAO die Informationen, die das Bureau of Indian Affairs (BIA) bei seiner Entscheidung zur Konsolidierung seines Systems von Indianer-Internaten außerhalb von Reservaten (ORBS) berücksichtigte. Die Aufnahmebestimmungen des BIA verlangen, dass potenzielle ORBS-Schüler mindestens ein pädagogisches oder soziales Aufnahmekriterium erfüllen.
Zu den Bildungskriterien gehört die Überfüllung oder Unzulänglichkeit der öffentlichen Schulen in der Nähe des Wohnortes des Schülers. Zu den sozialen Kriterien gehören Ablehnung oder Vernachlässigung des Schülers und das Fehlen einer angemessenen elterlichen Aufsicht. Das GAO stellte fest, dass an fünf Schulen pädagogische Kriterien und an vier Schulen soziale Kriterien als Hauptgrund für die Aufnahme der Schüler genannt wurden.
Acht der Schulen boten im Schuljahr 1982-1983 mindestens drei wichtige sonderpädagogische und soziale Programme an, wie z.
B. Förderunterricht, Behindertenpädagogik und intensive Wohnbetreuung.
Neun der zehn Schulen boten auch zusätzliche Programme an, z. B. zur Aufklärung über Drogen- und Alkoholmissbrauch, zur Berufsausbildung und zur Ausbildung von Alleinerziehenden.
Die Schulen befanden sich im Allgemeinen in einem guten physischen Zustand, nur eine Schule war in einem schlechten Zustand. Zwischen 1978 und 1983 hat sich der Personalbestand an acht Schulen verringert und an zwei Schulen erhöht, und die Schülerzahlen sind an sechs Schulen zurückgegangen und an vier Schulen gestiegen. Das GAO stellte fest, dass die Schulbeamten im Allgemeinen die Größenkriterien für Klassenräume kannten, nicht aber die Raumkriterien für Schlafsäle.
Im Juni 1982 sah das BIA die Schließung von fünf Schulen vor, und diese Schulen wurden angewiesen, individuelle Pläne für die Unterbringung der Schüler zu erstellen. Das GAO stellte jedoch fest, dass viele Schüler Schulen besuchen werden, die nicht zum BIA gehören, dass die Pläne oft unvollständig und ungenau waren und dass einige Schüler eine nicht anerkannte Schule besuchen werden.