Bewertung:

Das Buch kritisiert die landläufige Wahrnehmung von JFK als außenpolitischem Liberalen und argumentiert, dass sowohl JFK als auch LBJ sich für eine Eskalation des Vietnamkriegs einsetzten. Chomsky stützt sich auf zuvor freigegebene Dokumente, um seine Behauptung zu untermauern, dass ein Rückzug erst nach einem Sieg in Betracht gezogen wurde. Rezensenten schätzen Chomskys gründliche Analyse und seine Fähigkeit, akzeptierte Erzählungen in Frage zu stellen, während andere ihn dafür kritisieren, dass er historische Fakten verzerrt, um sie seiner Argumentation anzupassen.
Vorteile:⬤ Eingehende Analyse auf der Grundlage freigegebener Dokumente und öffentlicher Aufzeichnungen.
⬤ Stellt herkömmliche Ansichten über JFKs Präsidentschaft und den Vietnamkrieg in Frage.
⬤ Packend und zum Nachdenken anregend geschrieben.
⬤ Bietet eine neue Perspektive auf die amerikanische Geschichte und die Rolle der Kriege.
⬤ Rezensionen heben Chomsky als bedeutenden Denker und Kritiker von Mainstream-Erzählungen hervor.
⬤ Einige Rezensenten werfen Chomsky historische Ungenauigkeiten und eine selektive Verwendung von Beweisen vor.
⬤ Kritiker behaupten, er ignoriere Gegenargumente und wesentliche historische Fakten, die seinen Ansichten widersprechen.
⬤ Manche Leser halten seine Schlussfolgerungen für übermäßig voreingenommen gegenüber JFK.
⬤ Es gibt Anschuldigungen, dass Chomsky in seiner Analyse irreführend oder lügend ist.
(basierend auf 12 Leserbewertungen)
Rethinking Camelot - JFK, the Vietnam War, and U.S. Political Culture (Chomsky Noam (Massachusetts Institute Of Technology))
Noam Chomsky wendet seinen kritischen Blick auf die Kennedy-Regierung und zieht kontroverse Parallelen zwischen der Präsidentschaft von JFK und der von Ronald Reagan, wobei er sich besonders auf den Vietnamkrieg konzentriert.
Für jeden, der davon überzeugt ist, dass man die Welt nur verändern kann, indem man die führenden Persönlichkeiten austauscht, ist dieses Werk sowohl eine bittere Pille als auch ein starker Anreiz zum Handeln.