Bewertung:

Das Buch ist eine sehr nachdenkliche und lebendige Erzählung, die Themen wie Bedauern, Liebe und Selbstanalyse aus der Sicht eines Mannes schildert, der in Erinnerungen an seine Vergangenheit schwelgt. Es zeigt Henry James' charakteristischen Stil mit einer leichten Note, auch wenn einige Leser es weniger lohnend finden als seine berühmteren Werke.
Vorteile:Gut geschrieben und unterhaltsam, mit subtilen Beschreibungen und einer fesselnden Erkundung von Bedauern und der Suche nach Glück. Nachdenklich und bedeutungsvoll, besonders für ältere Leser. Der leichtere Ton und die zugängliche Prosa im Vergleich zu typischen James-Werken werden ebenfalls positiv erwähnt.
Nachteile:Die Druckgröße entspricht nicht der Werbung und ist kleiner als erwartet. Manche finden, dass die Erzählung keinen Sinn oder Zweck hat und trotz der leichten Lesbarkeit wenig Gewinn bringt. Das Buch dürfte sich eher an eingefleischte Fans von Henry James richten als an Gelegenheitsleser.
(basierend auf 11 Leserbewertungen)
The Diary of a Man of Fifty (Esprios Classics)
Henry James OM (1843-1916) war ein angloamerikanischer Romanautor. Er war einer der bedeutendsten Literaten des späten 19.
Jahrhunderts. James war der Sohn von Henry James Senior, einem Geistlichen, und der Bruder von William James, dem Psychologen und Philosophen. Er wuchs hauptsächlich in den Vereinigten Staaten auf, verbrachte aber den größten Teil seines Lebens in England.
Im Jahr 1915 nahm er die britische Staatsbürgerschaft an. Seine Schwester, Alice James, war ebenfalls Schriftstellerin.
In seinen Romanen schrieb er aus der Sicht einer der Figuren. Einige Literaturkritiker verglichen dies mit der impressionistischen Malerei.
In seiner eigenen Literaturkritik bestand James darauf, dass man den Schriftstellern die größtmögliche Freiheit bei der Betrachtung der Welt zugestehen sollte.