Bewertung:

Der Bürgermeister von Casterbridge von Thomas Hardy ist eine fesselnde Geschichte über den Aufstieg und Fall eines Mannes, die sich mit den Themen Stolz, Reue und den Folgen des eigenen Handelns auseinandersetzt. Während das Buch für seine erzählerische Tiefe und die Entwicklung der Charaktere gelobt wird, finden einige Leser den Schreibstil anspruchsvoll und die Handlung etwas vorhersehbar.
Vorteile:⬤ Fesselnde und gut konstruierte Geschichte, die moderne gesellschaftliche Themen aufgreift.
⬤ Reichhaltige Charakterentwicklung, insbesondere von Michael Henchard.
⬤ Bietet wertvolle Einblicke in die menschliche Natur und die Auswirkungen persönlicher Entscheidungen.
⬤ Einige Ausgaben haben eine ausgezeichnete Formatierung und Fußnoten, die das Verständnis verbessern.
⬤ Starke emotionale Tiefe und eine psychologische Perspektive.
⬤ Der alte englische Schreibstil kann für einige moderne Leser schwierig sein.
⬤ Langsames Tempo und vorhersehbare Wendungen der Handlung können das Gesamterlebnis beeinträchtigen.
⬤ Manche Leser finden die Figuren moralisch schwierig oder unsympathisch.
⬤ In manchen Ausgaben fehlen Kapitel oder es gibt Formatierungsprobleme.
⬤ Einige Leser sind der Meinung, dass dem Buch ein klares Thema oder Ziel fehlt.
(basierend auf 605 Leserbewertungen)
Mayor of Casterbridge
Im Vollrausch verkauft der Protagonist Michael Henchard irrtümlich seine Frau und sein Kind an einen Seemann.
Achtzehn Jahre später bedrohen Geheimnisse und Lügen das wohlhabende Leben des Protagonisten als Bürgermeister. Die Rückkehr seiner Familie, die Ankunft früherer Liebhaber und die Geheimnisse um jenen Tag vor fast zwei Jahrzehnten treffen auf die Stadt Casterbridge und zwingen Michael, sich mit seiner Vergangenheit und seiner eigenen Natur auseinanderzusetzen.
Thomas Hardys The Mayor of Casterbridge (1886) ist vielleicht am berühmtesten für seine Romane Far from the Madding Crowd (1874) und Tess of the d'Urbervilles (1891), aber auch wegen seiner komischen Intrigen und seiner aufschlussreichen Erörterung des menschlichen Charakters ist es immer noch lesenswert.