Bewertung:

The Man Who Japed ist ein frühes Werk von Philip K. Dick, das einen satirischen Blick auf eine totalitäre Gesellschaft wirft, die von der Moral besessen ist. Es folgt dem Protagonisten Allen Purcell, der versehentlich Vandalismusakte gegen die puritanischen Kodizes des Staates begeht und mit den Konsequenzen zurechtkommen muss. Die Rezensenten schätzen die Auseinandersetzung mit Themen wie Unterdrückung, Moral und persönliche Rebellion, obwohl viele die geringe Tiefe der Charaktere und das etwas abrupte Ende des Buches bemängeln.
Vorteile:Die Leser lobten den Humor und die ansprechenden Themen des Buches, insbesondere die satirische Kritik an moralischem Absolutismus und Totalitarismus. Einige hoben den gut durchdachten Aufbau der Welt und den Charakter von Allen Purcell als glaubwürdigen Protagonisten hervor. Die Erzählung hält die Aufmerksamkeit aufrecht und das Buch wird als unterhaltsam angesehen, wobei viele die frühen Manifestationen von Dicks charakteristischen Ideen und Stilen zu schätzen wussten.
Nachteile:Kritiker bemängelten, dass die Nebenfiguren zu flach seien und es ihnen an Tiefe und Komplexität fehle. Der Aufbau der Geschichte wird als geradlinig und bisweilen mäandernd beschrieben, was zu einem Ende führt, das einige als unbefriedigend oder abrupt empfanden. Außerdem schrecken die einfache Technologie und der veraltete Stil die Leser ab, die fortschrittlichere oder kompliziertere Science Fiction suchen.
(basierend auf 25 Leserbewertungen)
The Man Who Japed
Nach einem verheerenden Atomkrieg hat die Regierung der Moral Reclamation die Welt übernommen und zwingt ihre Bürger, nach streng puritanischen Regeln zu leben - kein vorehelicher Sex, keine Trunkenheit, keine Leuchtreklame -, die durch eine ständige Flut von Botschaften an die Öffentlichkeit verstärkt werden.
Der Hauptverantwortliche für diese Botschaften ist Alan Purcell, der als nächster Leiter des Propagandabüros vorgesehen ist. Es gibt nur ein Problem: Eine Statue des Regierungsgründers wurde zerstört, und der Kopf ist in Purcells Kleiderschrank versteckt.
In dieser zugeknöpften Gesellschaft ist vielleicht alles, was eine Revolution braucht, ein wirklich großer Streich...