
Kierkegaardian Essays
Søren Kierkegaard vertrat die Ansicht, dass die wesentlichsten Wahrheiten durch die Frage „Wie...? „Diese innovative Sammlung von Aufsätzen führender Wissenschaftler konzentriert sich auf diese Frage nach dem „Wie?“ und fragt, wie wir uns zu uns selbst, zu anderen und zu Gott verhalten sollten, wie wir in der Welt sein sollten und wie wir menschlich werden können. Das Ergebnis ist ein fundiertes, originelles Kolloquium darüber, was es bedeutet, im 21. Jahrhundert Kierkegaardianer zu sein.
Das Adjektiv „kierkegaardianisch“ benennt viele Möglichkeiten: wie man philosophiert, wählt, liebt, schaut, zuhört, liest, schreibt, lehrt, Kunst macht, betet, in die Kirche geht - oder nicht in die Kirche geht. Das „Wie“ verweist auf die Subjektivität, eine der grundlegendsten philosophischen Kategorien Kierkegaards, während das „Was“ eine objektivierende Denkrichtung signalisiert. Die Autoren dieser Aufsätze legen nahe, dass die entscheidende kierkegaardsche Frage nicht lautet, was wir sind und tun sollten, sondern wie wir der Endlichkeit, Passivität und Zweideutigkeit der menschlichen Existenz treu bleiben können.
Dieses Kierkegaard'sche „Wie“ wird zwar häufig von Wissenschaftlern anerkannt, aber selten direkt thematisiert. Die Beschäftigung mit diesem Thema führt zu neuen Formen der Argumentation und Reflexion. Kierkegaardian Essays bietet einen neuen Zugang zu Kierkegaard und ist für Experten und Studenten gleichermaßen eine unverzichtbare Lektüre.