Bewertung:

Das Buch „Voices from the Street“ von Philip K. Dick schildert ein unerfülltes Leben im Kalifornien des Jahres 1952. Im Mittelpunkt steht Stuart Hadley, ein Fernsehverkäufer, der mit Depressionen, Existenzängsten und gesellschaftlichem Druck zu kämpfen hat. In der Erzählung werden Themen wie Antisemitismus, Geisteskrankheit und die Zwänge des modernen Lebens durch eine detailreiche Charakterentwicklung und soziale Kommentare untersucht. Während einige Leser die Tiefe und Komplexität schätzen, finden viele die Figuren unsympathisch und die Erzählung zu dicht und unübersichtlich.
Vorteile:⬤ Komplexe Charakterdarstellungen und reichhaltige soziale Kommentare.
⬤ Fesselnder Schreibstil mit lebendigen Beschreibungen der Umgebung.
⬤ Auseinandersetzung mit relevanten Themen wie Geisteskrankheit und gesellschaftliche Dysfunktion.
⬤ Das Buch greift aktuelle Themen auf, so dass es sich auch heute noch relevant anfühlt.
⬤ Der Protagonist ist weitgehend unsympathisch und kämpft mit beunruhigendem Verhalten, was es schwer macht, sich in ihn einzufühlen.
⬤ Die Erzählung wird kritisiert, weil sie sich in zu vielen Details und unwesentlichen Handlungselementen verliert, was zu einer unübersichtlichen Geschichte führt.
⬤ Das Buch enthält veraltete und problematische Darstellungen von Geschlecht und Ethnie, die seinen Wert für moderne Leser schmälern.
⬤ Einige Leser empfanden den allgemeinen Ton und die Themen Depression und Angst als überwältigend und deprimierend.
(basierend auf 27 Leserbewertungen)
Voices from the Street
Dies ist eines von Dicks frühesten Büchern, aber sein letztes, das veröffentlicht wurde.
Es ist die Geschichte des Abstiegs eines Mannes in Depression und Wahnsinn und seiner Flucht auf die andere Seite.