Bewertung:

The Turn of the Screw von Henry James ist eine komplexe Gespenstergeschichte, in der die Themen Zweideutigkeit, psychologischer Terror und die verschwommene Grenze zwischen Realität und Fantasie erforscht werden. Die Novelle wird für ihre tiefgründige Charakterstudie und die unausgesprochene Kommunikation zwischen den Figuren gelobt, die für Spannung und ein reichhaltiges erzählerisches Erlebnis sorgt. Die Meinungen der Leser über den Schreibstil sind jedoch geteilt, manche finden ihn verworren und schwer nachvollziehbar, was zu einer geteilten Bewertung des Buches führt.
Vorteile:⬤ Tiefgründige Erforschung von Themen wie Zweideutigkeit und psychologischer Terror.
⬤ Brillanter Einsatz von unausgesprochener Kommunikation, die den Interaktionen der Figuren Tiefe verleiht.
⬤ Die Novelle lädt zu kritischem Denken und Interpretation ein.
⬤ Klassikerstatus und Anerkennung als bedeutendes Werk des Horrorgenres.
⬤ Wunderschön gestalteter Erzählstil, wenn man ihn schätzt.
⬤ In einigen Ausgaben zusammen mit anderen relevanten Geistergeschichten enthalten, um den Kontext zu erweitern.
⬤ Der Schreibstil wird von manchen Lesern als verworren und schwer nachvollziehbar empfunden.
⬤ Das zweideutige Ende kann Leser, die eine klare Auflösung suchen, frustrieren.
⬤ Manche finden das Tempo langsam und die Geschichte langweilig, was zu Schwierigkeiten beim Engagement führt.
⬤ Gemischte Gefühle über den Ich-Erzählstil, der zu Verwirrung bezüglich der Dialoge der Figuren führen kann.
⬤ Qualitätsprobleme bei bestimmten Ausgaben, wie Wasserflecken oder falsche Farbgebung.
(basierend auf 37 Leserbewertungen)
The Turn of the Screw and Other Stories
Ob als subtile, selbstbewusste Erkundung des Spukhauses der viktorianischen Kultur, voller Anklänge an sexuelles und soziales Unbehagen oder einfach als „die hoffnungslos böseste Geschichte, die wir je gelesen haben“ - The Turn of the Screw ist wahrscheinlich die berühmteste Geistergeschichte und sicherlich die unheimlichste.
Diese neue Ausgabe enthält drei selten nachgedruckte Geistergeschichten aus den 1890er Jahren, „Sir Edmund Orme“, „Owen Wingrave“ und „The Friends of the Friends“, sowie relevante Auszüge aus James' Notizbüchern und Tagebüchern. Über die Reihe: Seit über 100 Jahren macht Oxford World's Classics das breiteste Spektrum an Literatur aus der ganzen Welt zugänglich.
Jeder erschwingliche Band spiegelt Oxfords Engagement für die Wissenschaft wider und bietet den genauesten Text sowie eine Fülle weiterer wertvoller Merkmale, darunter fachkundige Einführungen von führenden Autoritäten, umfangreiche Anmerkungen zur Erläuterung des Textes, aktuelle Bibliografien für weitere Studien und vieles mehr.