
Viral Lobbying
Die Pandemiepolitik steht im Mittelpunkt eines erbitterten Lobbywettbewerbs zwischen verschiedenen sozialen und wirtschaftlichen Interessen. In Viral Lobbying analysiert ein Team von Fachautoren aus den Sozial- und Naturwissenschaften die Muster und Auswirkungen dieses „viralen Lobbyismus“.
Auf der Grundlage von Elitenbefragungen und Fokusgruppeninterviews mit ausgewählten Gruppen liefert das Buch neue Erkenntnisse über die Lobbystrategien, die während der COVID 19-Pandemie eingesetzt wurden, sowie über den daraus resultierenden Zugang zur öffentlichen Politik und den Einfluss des Lobbyismus auf diese. Die empirischen Analysen erstrecken sich auf acht europäische Länder (Österreich, Dänemark, Deutschland, Irland, Italien, die Niederlande, Schweden und das Vereinigte Königreich) sowie auf die EU-Ebene. Das Buch stützt sich insbesondere auf die Antworten von rund 1.600 Interessenverbänden in zwei Wellen einer länderübergreifenden Umfrage (2020 bzw.
2021). Diese quantitativen Daten werden durch qualitative Daten aus einer Reihe von 12 Fokusgruppen mit organisierten Interessengruppen in Irland, Dänemark und den Niederlanden ergänzt, die im Frühjahr 2021 durchgeführt wurden.