Bewertung:

Die Kritiken zu Ibsens „Gespenster“ heben die Tiefe und Relevanz des Werks für zeitgenössische moralische Fragen hervor, insbesondere in Bezug auf Familiengeheimnisse und gesellschaftliche Geschlechterrollen. Die Leser schätzen den meisterhaften Schreibstil und den thematischen Reichtum des Werks, auch wenn einige es aufgrund der älteren Sprache und des Tempos als schwierig empfinden. Trotz einiger Kritikpunkte an der Struktur des Buches sind sich viele einig, dass es eine kritische Perspektive auf die Moral bietet.
Vorteile:⬤ Tiefgründige und relevante Themen
⬤ meisterhafter Schreibstil und Dialoge
⬤ erforscht wichtige Themen wie Moral und sexuelle Geheimnisse
⬤ fesselnd für diejenigen, die Subtext und literarische Tiefe zu schätzen wissen
⬤ einige finden es unterhaltsam mit schwarzem Humor.
⬤ Kalte und didaktische Herangehensweise
⬤ älterer Dialekt kann herausfordernd sein
⬤ das Tempo ist gehetzt, wodurch sich die Geschichte unvollständig anfühlt
⬤ einige fanden es nicht gruselig oder intensiv genug
⬤ ein paar negative Kommentare zur Struktur und Schreibqualität des Buches.
(basierend auf 65 Leserbewertungen)
Ghosts
Der Tag der Rückkehr ihres Sohnes aus Paris und der Vorabend der Eröffnung eines Waisenhauses, das dem Andenken ihres verstorbenen Mannes, Kapitän Alving, gewidmet ist, sollte ein glücklicher Tag im Haushalt von Frau Alving sein.
Doch während die letzten Vorbereitungen mit Pastor Manders getroffen werden, bringen alte Familiengeheimnisse die vermeintlichen Identitäten der Hauptakteure durcheinander. In einer streng strukturierten Gesellschaft sind die Folgen geradezu katastrophal.
Ibsens Gespenster bietet in der gelungenen Neufassung von Richard Harris einen düsteren Blick auf den Zustand des Menschen. 2 Frauen, 3 Männer.