Bewertung:

Sanctuary von William Faulkner ist ein komplexer und moralisch herausfordernder Roman, der Themen wie das Böse, Korruption und den Zustand des Menschen anhand der tragischen Erfahrungen seiner Figuren erforscht. Faulkner selbst bezeichnete ihn als „Potboiler“, aber viele Rezensenten schätzen seine Tiefe, die düstere Erzählweise und die Elemente der Südstaaten-Gotik, auch wenn sie die schwierige Prosa und das beunruhigende Thema anerkennen.
Vorteile:Der Roman zeichnet sich durch eine reichhaltige Prosa und tiefgründige moralische Themen aus, was ihn zu einem bedeutenden Werk macht, das die Natur des Bösen und die Komplexität des menschlichen Verhaltens erforscht. Die Rezensenten fanden ihn fesselnd und zum Nachdenken anregend, mit einer starken Charakterentwicklung und einer lebendigen Darstellung der Atmosphäre der Südstaaten-Gotik. Einige lobten es als einen leichter zugänglichen Einstieg in Faulkners Werke.
Nachteile:Viele Rezensenten wiesen auf die Herausforderungen hin, die Faulkners dichter und manchmal verworrener Schreibstil mit sich bringt, der zu Verwirrung in Bezug auf Figuren und Handlung führen kann. Der gewalttätige und sexuelle Inhalt, einschließlich der Themen Vergewaltigung und Ungerechtigkeit, kann für einige Leser abschreckend wirken. Außerdem waren einige der Meinung, dass die sensationslüsternen Aspekte der Handlung den literarischen Wert des Buches überschatten.
(basierend auf 94 Leserbewertungen)
Sanctuary
Die tölpelhafte, unbeholfene Temple Drake, Tochter eines Richters, läuft mit einem unpassenden Mann von der Schule weg.
Von ihm mit einer Bande von Schwarzbrennern im Stich gelassen, gerät Temple in die Fänge des psychotischen Popeye, einer der groteskesten Figuren aus Faulkners Fantasie.