Bewertung:

Das Buch „Psychopathologie des Alltags“ von Freud wird für seine aufschlussreiche Erforschung alltäglicher Fehler und ihrer psychologischen Auswirkungen gelobt, was es zu einer fesselnden Lektüre für alle macht, die sich für Psychologie interessieren. Einige Leser finden jedoch, dass bestimmte Versionen schlecht produziert oder mit Fehlern behaftet sind.
Vorteile:Das Buch ist fesselnd, leicht zu verstehen und bietet wertvolle Einblicke in alltägliche psychologische Ereignisse. Viele Leser schätzen Freuds klare Erklärungen, seine logische Argumentation und seine Relevanz für das tägliche Leben. Es dient als gute Einführung in die Psychoanalyse und bietet nachvollziehbare Geschichten, die das menschliche Verhalten beleuchten.
Nachteile:Einige Versionen des Buches werden für ihre schlechte Qualität kritisiert, darunter übermäßige Tippfehler in Kindle-Ausgaben oder billig gedruckten Exemplaren. Es wird bemängelt, dass es an vielfältigen Beispielen mangelt und sich hauptsächlich auf die Erfahrungen der oberen Mittelschicht konzentriert. Einige Leser fanden es schwierig, sich auf das Material einzulassen und benötigten ein Wörterbuch, um es zu verstehen.
(basierend auf 69 Leserbewertungen)
The Psychopathology of Everyday Life
Professor Freud entwickelte sein System der Psychoanalyse, indem er die so genannten Grenzfälle psychischer Krankheiten wie Hysterie und Zwangsneurose studierte.
Indem er die alten Behandlungsmethoden verwarf und sich strikt auf das Studium des Lebens des Patienten konzentrierte, entdeckte er, dass die rätselhaften Symptome eine bestimmte Bedeutung hatten und dass es nichts Willkürliches in jeder krankhaften Erscheinung gab. Die Psychoanalyse zeigte immer, dass sie sich auf ein bestimmtes Problem oder einen Konflikt der betreffenden Person bezogen.
Bei der Rückführung des Abnormen in den Normalzustand stellte Professor Freud fest, wie schwach die Grenze zwischen dem normalen und dem neurotischen Menschen ist und dass die psychopathologischen Mechanismen, die bei den Psychoneurosen und Psychosen so eklatant zu beobachten sind, in der Regel in geringerem Ausmaß auch bei normalen Menschen nachgewiesen werden können. Dies führte zu einer Untersuchung der fehlerhaften Handlungen des täglichen Lebens und später zur Veröffentlichung der Psychopathologie des Alltagslebens.