Bewertung:

The Custom of the Country von Edith Wharton ist ein kraftvoller Roman, der sich mit dem Thema Egoismus und den Auswirkungen der sozialen Dynamik auf das Verhalten des Einzelnen auseinandersetzt. Die Hauptfigur verkörpert einen schönen und doch monströsen Egoismus, und die Geschichte zeigt, wie die Menschen um sie herum ihr Handeln unterstützen. Obwohl das Buch fesselnd und gut geschrieben ist, haben Leser bemerkt, dass die Charaktere oft unsympathisch sind, insbesondere die Protagonistin, was zu gemischten Gefühlen gegenüber der Erzählung führt.
Vorteile:Gut geschriebene Geschichte, fesselnder Plot, starke Thematik des Egoismus und seiner Folgen, reiches Vokabular, angenehm für Fans historischer Romane.
Nachteile:⬤ Hauptfigur und viele Nebenfiguren sind unsympathisch, was zu Frustration führt
⬤ einige Leser fanden es schwer, sich in eine Figur einzufühlen
⬤ ein Rezensent hatte ein Problem mit der Verpackung des Buches.
(basierend auf 5 Leserbewertungen)
The Custom of the Country: (Penguin Classics Deluxe Edition)
(Whartons schlitzohriger und köstlicher Roman über den ehrgeizigen sozialen Aufstieg von Undine Spragg, jetzt in einer Penguin Vitae-Ausgabe, mit einem Vorwort von Sofia Coppola)
Eine Penguin Vitae-Ausgabe
Edith Whartons zweites abendfüllendes Werk, das von vielen als ihr Meisterwerk angesehen wird, ist eine bissige und zugleich persönliche Untersuchung der Heldentaten und Torheiten der modernen Oberschicht. Indem sie die Geschichte von Undine Spragg von New York nach Europa entfaltet, gewährt Wharton uns einen detaillierten Einblick in das, was man die Inneneinrichtung dieses Amerikas und seiner neureichen Ränder nennen könnte. Durch eine Heldin, die ebenso eitel, verwöhnt und egoistisch wie unwiderstehlich faszinierend ist, und durch eine äußerst komplizierte und befriedigende Handlung, die Undines Ehen und Affären verfolgt, vermittelt sie eine Vision des gesellschaftlichen Verhaltens, die sowohl äußerst informiert als auch äußerst entzaubert ist.