Bewertung:

Edith Whartons „Ein Sohn an der Front“ ist ein ergreifender und wunderschön geschriebener Roman, der während des Ersten Weltkriegs spielt und die emotionalen Kämpfe einer vom Krieg betroffenen Familie schildert. Die Geschichte folgt John Campton, einem amerikanischen Künstler in Frankreich, der sich mit den Auswirkungen der Entscheidung seines Sohnes George auseinandersetzt, der französischen Armee beizutreten. Der Roman beleuchtet Themen wie Familie, Aufopferung und den psychologischen Tribut des Krieges für die Zurückgebliebenen.
Vorteile:⬤ Tief bewegende und kraftvolle Erzählung.
⬤ Hervorragende Charakterentwicklung und psychologischer Einblick.
⬤ Reichhaltige, lebendige Beschreibungen der Zeit und der Schauplätze.
⬤ Behandelt komplexe Themen rund um Krieg, Familie und Aufopferung.
⬤ Fängt die Gefühlswelt von Eltern mit Kindern im Krieg ein.
⬤ Einige Leser fanden, dass sich die Erzählung manchmal in die Länge zieht.
⬤ Nebenfiguren hätten besser entwickelt werden können.
⬤ Einige Leser hatten Probleme mit der Kindle-Version, die sich wie eine schlechte Übersetzung anhörte.
(basierend auf 21 Leserbewertungen)
A Son at the Front
Edith Whartons bemerkenswerter Kriegsroman A Son at the Front (Ein Sohn an der Front), der durch ihren freiwilligen Einsatz in Frankreich während des Ersten Weltkriegs inspiriert wurde, stieß bei der kriegsmüden Öffentlichkeit zunächst auf weitgehende Gleichgültigkeit.
Die zutiefst bewegende Geschichte folgt dem im Ausland lebenden amerikanischen Maler John Campton, der darum kämpft, seinen einzigen Sohn George von der Front fernzuhalten, und dabei die moralischen Folgen seines Handelns bedenkt. Die mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichnete Autorin bietet einen zutiefst emotionalen und intimen Einblick in das zerrüttete Leben der verzweifelten Eltern, die zurückbleiben.
Wharton konstruiert eine atemberaubende, ergreifende Geschichte, die geschickt die psychologischen und kulturellen Einflüsse auf das menschliche Verhalten in den ersten Jahren des Ersten Weltkriegs erforscht.